Wie schaut eine gute Vorbereitung auf eine Fahrradtour aus

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Fahrradtour Planung

Was solltest Du bei der Planung einer Fahrradtour beachten …

Ratgeber: Wie schaut eine gute Vorbereitung auf eine Fahrradtour aus

Auch wenn der diesjährige Sommer in weiten Teilen Deutschlands eher durch viel Regen und kühle Temperaturen als durch Sonnenschein und Wärme glänzt, gibt es dennoch auch ausreichend gute Tage, an denen man sich frohen Mutes auf eine schöne Tagestour mit dem Rad machen kann. Was hierbei im Vorfeld auf jeden Fall beachtet werden sollte, wird im Folgenden kurz abgehandelt.

Technische Vorbereitung: Am Rad muss alles sicher sein und gut funktionieren

Natürlich ist die rundum zuverlässige technische Funktionsfähigkeit des Rads mit Abstand die wichtigste Voraussetzung für eine gelungene und sichere Tagestour. So empfiehlt es sich unbedingt, vor dem Start in Ruhe ausreichend Zeit in die gründliche Überprüfung aller Teile und Komponenten zu investieren. Hierzu zählen in erster Linie die Bremsen, die Gangschaltung, der Luftdruck der Schläuche, das Profil der Reifen, die Lichtanlage, der Lenker, der Sattel und die Sattelstange. Möchte man ein wenig Gepäck und/oder Proviant mitnehmen, sollten auch der Gepäckträger bzw. die Satteltaschen in Ordnung sein.

Vorbereitung der Kleidung: Am besten ist noch immer das bewährte Schichtsystem

Angesichts des diesen Sommer eher wechselhaften Wetters sollte man bei der Auswahl der Kleidung für eine längere Tagestour mit dem Rad auch diesbezüglich möglichst vielen Eventualitäten Rechnung tragen. Wenn es zurzeit beim Start morgens angenehm sonnig und wolkenlos ist, kann sich dies im Laufe des Tages auch in kurzer Zeit ändern. Wer also plötzlich in einen heftigen Regenschauer gerät, ist meist sehr dankbar dafür, eine leichte Regenjacke oder ein Cape bei sich zu haben. Ansonsten kann man sich bei der Auswahl der passenden Kleidung getrost auf das schon seit Langem bewährte Schicht- bzw. Zwiebelsystem vertrauen. Mehrere Schichten eher dünner und möglichst atmungsaktiver Kleidung können je nach sich ändernder Außentemperatur schnell und einfach angepasst werden.

Streckenauswahl je nach Trainingszustand: Sich besser selbst nicht überschätzen

Je nach persönlichem Trainingsstand kann auch die Länge der bei einer Tagestour mit dem Rad zu absolvierenden Strecke anvisiert werden. Wer dieses Jahr schön häufiger unterwegs war und dementsprechend gut in Form ist, kann sich ohne Weiteres auch längere Touren zwischen 70 und 100 Kilometer zutrauen. Wer sich jedoch erst ein oder zwei Mal auf den Weg gemacht hat, sollte sich besser nicht überfordern und eher eine Strecke mit bis zu maximal 50 Kilometer Distanz inklusive Rückweg auswählen. Am besten eignen sich bei noch nicht ganz so belastbarer Kondition auch flache Gegenden sowie Strecken, auf denen man zur Not den Rückweg auch samt Rad mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen kann.

Was brauche ich für unterwegs: Fast alles bekommt man meistens auch unterwegs

Durch die relativ dichte Besiedlung hierzulande muss man sich zumindest bei Proviant und Verpflegung nicht allzu viele Sorgen machen. Einen Supermarkt, Kiosk oder Gasthaus für die spontane Versorgung mit Getränken und Lebensmitteln während der Tagestour findet sich in der Regel auch in eher ländlichen Gebieten. An Sonn- und Feiertagen könnte dies aber natürlich schon etwas schwieriger werden, weshalb man also immer eine „Notration“ an Wasser und kleinen handlichen sowie leicht zu transportierenden Snacks dabei haben sollte. Ideal eigen sich hierfür etwa Müsliriegel und Plastikflaschen. Selbstverständlich darf bei einer Tour auch niemals eine Grundausstattung an Werkzeug und Flickzeug fehlen.

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Die perfekte Fahrradtour planen? Was solltest Du über die Planung Deiner Fahrradtour wissen. Wir haben für Dich die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

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