Aggenstein Wandern – Klassiker im Tannheimer Tal

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Aggenstein Pfronten: Gipfelpanorama vom Aggenstein im Tannheimer Tal

Aggenstein Pfronten: Gipfelpanorama vom Aggenstein im Tannheimer Tal

Bergtour Aggenstein im Tannheimer Tal

Über die Bad Kissinger Hütte Aggenstein auf den Aggenstein

Das Tannheimer Tal erreicht über Pfronten und fährt dann weiter bis tief ins Tal nach Grän. Der Aggenstein Pfronten / Grän ist ein Grenzgipfel zwischen Tirol und Bayern, der im Sommer einer der beliebtesten Gipfel in der Region bietet. Die Besteigung und die „Bergtour Aggenstein“ führt durch lichte Wälder mit blühenden Wiesen zunächst gemächlich einen Bergrücken hinauf bis zur exponiert gelegenen Bad Kissinger Hütte Aggenstein. Ab hier geht es dann etwas steiler gut eine Stunde hinauf zum Gipfel Aggenstein (1.987 Meter) mit einem kurzen Kletterfinale mit Kettenversicherung. Die Gipfelschau ist atemberaubend schön: Der Ifen im Kleinwalstertal und die Allgäuer Berge mit dem Hochvogel stehen bei gutem Wetter wie auf einer Perlenkette gereiht für ein Gipfelfoto bereit. Tipp: Nach dem Abstieg unbedingt noch in der Bad Kissinger Hütte Aggentstein einkehren und die Mahzeiten samt dem Talblick genießen.

Aggenstein Wandern: Der Charakter der Bergtour

Insgesamt leichte Bergtour die bis zum letzten Stück zum Gipfel hinauf eine mittelschwere Bergwanderung ist. Etwa 100 Meter unterhalb es Gipfels beginnt eine leichte Kraxelei (I), zur Sicherung liegt eine Eisenkette. Hier ist Trittsicherheit empfehlenswert, da die Steine sehr speckig und glatt sind.

Bad Kissinger Hütte Aggenstein im Tannheimer Tal

Bad Kissinger Hütte Aggenstein im Tannheimer Tal

Aggenstein Wandern: Der Aufstieg

Vom Wanderparkplatz in Grän folgt man dem breiten Fahrweg (411) in Richtung „Bad Kissinger Hütte Aggenstein“, der direkt auf den Aggenstein zuführt. Man folgt der Beschilderung „Wanderung Aggenstein“ und gewinnt nach einer kleinen Brücke langsam die ersten Höhenmeter. Der breite Forstweg verwandelt sich nun in einen schmalen Pfad, der sich in kleinen Serpentinen den Bergrücken entlang schlängelt.

Nach gut eineinhalb Stunden erreichen man die Einsattelung zwischen Aggenstein und dem östlich gelegenen Brentenjoch. Die Staatsgrenze zu Bayern legt den Blick ins Allgäu und dem im Tal gelegenen Forggensee frei. An der Scharte hält man sich nach links und erreicht knapp zehn Minuten später die Bad Kissinger Hütte Aggenstein.

Gleich neben der Bad Kissinger Hütte startet der Pfad für den letzten Aufstieg der Wanderung Aggenstein zum Gipfel, der von der Hütte aus schon gut sichtbar ist. Über eine grasige Flanke führt nun ein Pfad im Zickzack Kurs zum Kammverlauf hinauf. Nach gut 40 Minuten erreicht man den schroffen Gipfelaufbau, der ab nun mit einer Eisenkette versichert ist – eher gegen abrutschen auf dem teils speckigem Stein als gegen einen Absturz. Trotzdem ist hier Trittsicherheit und Konzentration gefragt. Das Gipfelkreuz bietet dann einen traumhaften Ausblick über die gesamten Ammergauer Alpen und die Lechtaler Berge.

Abstieg: Bergtour Aggenstein

Wie Aufstieg.

Fazit: Wanderung Aggenstein

Bis auf die letzten hundert Meter des Aufstiegs ein mittelschwere Bergwanderung – wegen der Versicherung und der damit erforderlichen Trittsicherheit eine leichte Bergtour die vor allem für zwei Dinge steht: Ein wunderschönes Gipfelpanorama mit einer schönen Berghütte (Bad Kissinger Hütte Aggenstein) die eine 3-5 stündige Wanderung Aggenstein und Bergtour im Tannheimer Tal ermöglicht.

Tipp: Im Hochsommer drängeln sich hier am Wochenende die Wanderer – wer kann, lieber auf die Wochentage ausweichen – sonst früh losgehen.

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