Winterwanderung Österreich: Auf den Feilkopf am Achensee

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Blick auf das Falzthurnjoch vom Feilkopf

Blick auf das Falzthurnjoch vom Feilkopf

Winterwanderung Österreich: Über die Feil Alm auf den Feilkopf

Traumhafter Ausblick über den Rofan und den Achensee

Nördlich von Jenbach in Tirol liegt er, der Achensee, rund 400 über dem Inntal. Gut erreichbar aus dem Süden von Deutschland über Bad Tölz und den Tegernsee oder die Inntalautobahn aber nicht ganz so überlaufen wie die Region Tegernsee / Schliersee. Der Achensee bildet mit dem Achental die Grenze zwischen Karwendelgebirge im Westen und Brandenberger Alpen im Osten. Im Sommer beliebter Badesee, die sich gerade nach einer Bergwanderung oder Mountainbike Tour durch das Rofan oder einen der Gipfel des Karwendels als angenehm kühlend herausstellt. Bis zu 133 Meter tief, ist er der größte See Tirols. Wegen der günstigen Windverhältnisse wird er bei Seglern und Surfern auch als „Tiroler Meer“ bezeichnet. An seinem Ufer reihen sich die Ferienorte Pertisau, das Haus Seespitz (ehemaliges Hotel), Maurach und Buchau sowie im Norden die Gemeinde Achenkirch mit den Ortsteilen Scholastika (Hotel) und Achenseehof (Strandbad) aneinander. Den schönsten Blick genießt man zweifelsohne von einem der umstehenden Gipfel – wir sind auf den Feilkopf (1.562 Meter) im Winter hinauf gewandert. Schöne Alternativen am Achensee stellen auch die Seekarspitze oder die etwas weiter vom See weg liegende Mondscheinspitze, dar. Wer eine Winterwanderung Österreich, nahe an der Grenze zu Deutschland sucht, findet mit dem Feilkopf eine schöne, aber nicht zu schwierige Winterwanderung.

Winterwanderung Österreich auf den Feilkopf: Charakter der Tour

für die Besteigung des Feilkopf ist dies jedoch nicht notwendig. Die Wanderung ist im unteren Teil passable steil und geht durch einen schönen Waldpfad gleichmäßig steigend bergauf. Ab der Feil Alm dann breiter und einfach zu gehender Wirtschaftsweg. Insgesamt mit gut 2 bis 2,5 Stunden Aufstieg leichte Winterwanderung die selbst bei Schnee jede Menge Spaß macht und ab dem oberen Teil einen tollen Ausblick auf den Achensee, den Rofan und die umliegenden Gipfel des auslaufenden Karwendels bietet.

Winterwanderung Österreich: Die Tourbeschreibung

Vom Startpunkt der Wanderung, den Parkplatz nach der Mautstelle, folgt man der geteerten Straße (233) in Richtung Pietzaealm. Nach circa einem Kilometer zweigt ein kleiner (gut beschilderter) Gebirgsweg nach links in Richtung Feilalm und Gütenbergalm. Der Pfad geht nun gleichmäßig steigend am Südhang des Feilkopfs hinauf und schlängelt sich am Ende in ein paar Serpentinen bis zum Ausstieg auf einen breiten Forstweg (435), der hinauf zur Feilalm (1.380 Meter) führt. Die Einkehrmöglichkeit heben wir uns für den Rückweg auf. Erstmal heißt es den letzten Teil des Aufstiegs in Angriff nehmen, der auf einem nur leicht ansteigendem Weg in circa 30 Minuten (gut beschildert) bis auf den Gipfel des Feilkopf führt. Oben stehen drei Bänke die zum Ausblick und zur Jause samt Gipfelschau auf die Seebergspitze, die Seekarspitze, das gesamte Rofan, und auf der rechtshändigen Seite des Achensees, auf den Hochiss und die Rofanspitze. Der Blick auf den See ist traumhaft schön, die Strecke im Winter relativ gut begehbar. Für den oberen Teil kann man auch, je nach Schneeverhältnissen, auf Schneeschuhe zurückgreifen.

Der Abstieg erfolgt entlang der Aufstiegsroute – alternativ folgt man dem breiten, aber einfacher zu gehenden Forstweg (435) bis hinab ins Tal und geht über den Wanderweg 233 zurück zur Mautstelle. Die Tour ist im Sommer, dann in der Variante über die 435, auch seine sehr beliebte MTB Tour Karwendel mit einer schönen Einkehrmöglichkeit auf der Feilalm.

Winterwanderung Österreich: Ankunft

Ankunft ist an am Wander- und Skiparkplatz oberhalb von Pertisau.

Fazit: Winterwanderung Österreich am Achensee

Auch im Winter gut begehbare Wanderung auf einen Aussichtsberg am Achensee. Nach der Gipfelschau gibt es die Einkehrmöglichkeit auf der Feilalm. Von München aus ist die Tour in gut eineinhalb Stunden erreichbar und bietet eine Abwechslung zu den Münchener Hausbergen.

 

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