Skitour zum Wank, den Sonnenbalkon von Garmisch-Partenkirchen

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Ideal für Skitour-Einsteiger oder Genießer: Der Aufstieg zum Wank

Skitour auf den Wank bei Garmisch-Partenkirchen

Skitour zum Sonnenbalkon von Garmisch-Partenkirchen: Hinauf zum Wank

Der Aufstieg zum Wank ist im Sommer eine einfache Wanderung ohne besondere Schwierigkeiten. Der “Normalweg” verläuft in der Nähe der Seilbahn, Alternativen gibt es noch vom Schwimmbad in Farchant über die Esterberg-Alm oder vom Gschwandtner-Bauern. Wer den Gipfel des Wank erreicht hat, dem bietet sich eine schöne Aussicht über die gesamte Zugspitzeregion. Ein lohnender Höhenweg auf der Westseite des Berges ist der Hüttelsteig, der von der Mittelstation der Wankbahn zur Esterbergalm führt. Der Berg und die Möglichkeiten wandeln sich dahingegen im Winter. Auf der Nordostseite war früher ein kleines Skigebiet, das seit 2003/2004 geschlossen ist: die ehemals vier Skilifte sind weitgehend abgebaut, die Pisten wachsen zu. Seit dem machen sich hier wieder die Skitourengeher breit – und das nicht zu unrecht, wie wir finden. Wir haben den Wank bei optimalen Schneeverhältnissen begangen.

Charakter:

Auf den Sonnenbalkon von Garmisch-Partenkirchen: Den Wank. Seit hier 2003 die Lifte geschlossen wurden, haben die Skitourengänger den Berg wieder zurück erobert. Die Lifte sind abgebaut, die Pisten wachsen zu. Der Aufstieg ist keine Herausforderung und eine ideale Einsteigertour. Der Blick ist bei gutem Wetter frei auf das Estergebirge, das Zug- und Alpspitzmassiv sowie das Karwendel. Was will man mehr. Einfacher Aufstieg mit Kombination aus Forststraße und etwas steilerer Variante bis zum Wankhaus. Abfahrt auf der ehemaligen Skipiste (bis zur Esterbergalm). Dann leider kurze Schiebe- und Tragestrecke oder wieder auffellen. Dank der nordseitigen Exposition oft bester Pulverschnee. Zwei Einkehrmöglichkeiten vorhanden, ideal auch für Schneeschuhtourengänger geeignet. Wer Wanderwege in Bayern oder einfache Bergwanderung für Wandern mit Familie oder Wandern mit Hund in den Bayerischen Voralpen sucht, für den ist die Tour zum Wank eine Empfehlung. Alternative Tour zum Thema Radsport in der Nähe: Hinauf zur Ennigalm mit Startpunt Oberau.

Tour:

Einstieg ist der Parkplatz der ehemaligen Wankbahn. Ab hier der der sanft ansteigenden Almstraße nach Norden in Richtung Esterbergalm folgen. Nach 30 Minuten erreicht man die kleine Daxkapelle und folgt dem Forstweg über mehrere Brücken weiter, leicht ansteigend. Nach circa 60 Minuten erreicht man den sogenannten Frauenmahdsattel (1279 m). Hier gibt es zwei Möglichkeiten, den Aufstieg fortzusetzen. Entweder rechts hinauf auf dem Frauenmahd-Anstieg durch mit Latschengehölz und Kiefern bewachsene Hänge folgen (in puncto Lawinengefahr ist dies nur bei entsprechender Lawinenwarnstufe und Beurteilung vor Ort zu empfehlen). Variante zwei folgt dem Forstweg bis zum Talkessel bei der Esterbergalm. Kurz vor der Alm rechts hinauf über die herrlichen, leicht gestuften Nordhänge der ehemalige Skipiste zum Rosswank. Nun flacher nach rechts (Westen) am Kamm entlang, zum Schluss links davon, zum Gipfel.

Abfahrt:

Nur die zweite Variante über die ehemalige Skipiste ist zu empfehlen – die Abfahrt über die Frauenmahd-Route dagegen ist technischer und wegen der vielen Latschen kein Vergnügen. Die Piste führt zurück auf die Forststraße – diese kann man immer wieder links im Tiefschnee umfahren und bis zum Parkplatz an der Wankbahn abfahren.

Ankunft:

Parkplatz an der Wankbahn.

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