Nationalpark Hunsrück – Natur- und Kulturschatz

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Wandern im Hunsrück

Nationalpark Hunsrück © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Eröffnung des Nationalpark Hunsrück-Hochwald an Pfingsten

Eine Region auf dem Weg zur Natur

An Pfingsten 2015 wird der grenzüberschreitende Nationalpark Hunsrück-Hochwald offiziell seiner Bestimmung übergeben. Auf rund 10.000 Hektar richtet das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Saarland den ersten Nationalpark in der Hunsrückregion zwischen Idar-Oberstein, Birkenfeld, Hermeskeil, Morbach und Nonnweiler im Saarland ein. Altholzreiche Buchenwälder, Moore, Rosselhalden, Arnika- und Borstgraswiesen sowie große Höhen- und Temperaturunterschiede auf engem Raum zeichnen den künftigen Nationalpark Hunsrück-Hochwald aus. Wichtigster Schutzzweck ist der Prozessschutz nach dem Motto „Natur Natur sein lassen“. Im Entwicklungsbereich der Naturzone sind Maßnahmen im Übergangszeitraum bis zu dreißig Jahre möglich. Danach gilt „Natürliche Entwicklung auf ganzer Fläche“.

Der neue Nationalpark ist eine richtungsweisende Chance für die Hunsrück-Nahe Region, denn mit ihm soll in der einzigartigen Landschaft der Gleichklang von Naturschutz, nachhaltigem Tourismus und zukunftsfähiger Regionalentwicklung erreicht werden. Nationalparke dienen nicht nur dem Natur- und Artenschutz, sie sind gleichermaßen Aushängeschild und Magnet für die Region. Zumal die Kombination aus Natur- und Kulturschätzen in der westlichen Hunsrück-Region bis ins angrenzende Saarland einzigartig ist: Dazu gehören keltisch-römische Denkmäler und Edelsteinminen, schroffe Felswände, Moore und ausgedehnte Wälder sowie eine reiche Pflanzen- und Tierwelt mit einem der größten Wildkatzenvorkommen Europas. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald bietet die einmalige Chance, die heimische Flora und Fauna nachhaltig zu schützen.

Hunsrück Hochwald

Der Nationalpark Hunsrück © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

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Der Nationalpark Hunsrück - das länderübergreifende Schutzgebiet ist rund 100 Quadratkilometer groß. 90 Prozent der Fläche liegen in Rheinland-Pfalz, 10 Prozent im Saarland.
Der Hunsrücker Nationalpark ist der 16. in Deutschland und der einzige, der in diesem Jahr öffnet. Im Park sind Wildkatzen, Schwarzstörche und Fledermäuse zu Hause. Er zeichnet sich zudem durch einen hohen Bestand von über 100 Jahre alten Buchen aus. Die Eröffnung des Schutzgebiets wird bis Montag unter anderem mit ersten Rangertouren gefeiert.

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