Die Basilikata Italien besticht an vielen Stellen durch ihre authentische und raue Landschaft

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Matera Basilikata

Matera Basilikata – Geisterstadt (c) Fototeca ENIT

Am Ufer der Kultur des Abendlandes – Basilikata Italien

Die sehr gebirgige und waldarme Basilikata Italien besticht an vielen Stellen durch ihre authentische und raue Landschaft

Die Basilikata hat ihren Platz an der Sohle des italienischen Stiefels, zwischen der kalabrischen Stiefelspitze und dem apulischen Absatz. Nordwestlich der 10000 Quadratkilometer großen Region der Basilikata lieg Kampanien und Im Südosten reicht das ionische Meer bis an die Küste der Basilikata. Im Südwesten gibt es dann noch einen kleinen Zugang zum Tyrrhenischen Meer. Hier liegt die touristisch beliebte Stadt Maratea, deren Christusstatue vom Monte San Biagio aus die Arme breitet. Sie steht vor der Basilika San Blasio, mit deren Bau bereit im 6. Jahrhundert begonnen wurde. Die Christusstatue kann mit dieser Entstehungszeit bei weitem nicht mithalten: Sie ist vor gerade einmal einem halben Jahrhundert von Bruno Innocenti, einem Florentiner Bildhauer, gestaltet worden, gehört aber ohne Zweifel zu den Basilicata Sehenswürdigkeiten.

Basilikata Italien

Basilikata Italien: Der Pollino-Nationalpark (c) Fototeca ENIT

Die Basilikata Italien

Verwaltungstechnisch besteht die Basilikata Italien aus den beiden Provinzen Potenza und Matera, in einer der dünnstbesiedelten Regionen Italiens leben aktuell lediglich rund 580000 Menschen. Die größten Städte in Italien Basilikata sind in der Provinz Potenza die gleichnamige Hauptstadt, der dann mit Abstand Melfi, Lauria, Lavello, Rionero in Vulture, Venosa und Avigliano folgen. Fast so groß wie Potenza ist Matera, auch sie Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, deren andere Städte – Pisticci, Bernalda und Montescaglioso – wieder nur einen Bruchteil der Einwohner haben. Wer Strände mit Zugang zum Ionische Meer sucht, der findet sie zwischen Policoro und Metaponto. Im Salzwasser baden kann man also in der “Basilikata Italien” gleich in zwei Meeren, entweder im Tyrrhenischen Meer im Ferienort Maratea am Golf von Policastro oder an der ionischen Küste am Golf von Tarent in Metaponto und Policoro nahe der Kleinstadt Bernalda.

Basilicat Sehenswürdigkeiten

Tatsächlich ist die Region “Italien Basilikata” weniger für den Stardurlaub als vor allem für ihre zahlreichen natürlichen Basilicata Sehenswürdigkeiten bekannt, dazu gehören etwa die Kraterseen des Monte Vulture Lago Grande und Lago Piccolo sowie die Seen von Monticchio, die auch gerne als Bade- und Wassersportgewässer genutzt werden.

Süditalien Urlaub Tipps

Süditalien Urlaub Tipps – Blick auf den Pollino-Nationalpark (c) Fototeca ENIT

Griechische Kultur: Basilkata Italien

In Metaponto befinden sich mit der archäologischen Ausgrabungsstätte samt der Säulen der griechischen Göttin Hera und dem nationalen archäologischen Museum auch zwei der wichtigsten Basilikata Sehenswürdigkeiten. Hier ist der griechische Einfluss noch sichtbar, von dem die Ruinen und Fundstücke zeugen. Der wohl berühmteste Bewohner der Stadt war Pythagoras, der hier im 6. Jahrhundert vor Christus starb und dessen Lehrsatz zum rechtwinkligen Dreieck zu allgemeinen mathematischen Grundbildung gehört. Einer der bekanntesten Söhne der Stadt war der Pythagoreer Hippasos von Metapont, der als Mathematiker und Philosoph, aber auch als Musiktheoretiker Bedeutung erlangte. Diese griechisch geprägte geistige Hochphase der süditalienischen Stadt endete mit der Besetzung durch die Römer in Folge des Tarentinischen Krieges in 3. Jahrhundert vor Christi Geburt.

Griechischen Ursprungs war auch Herakleia, das nahe des heutigen Policorno entstand und einst Zentrum des Italiotischen Bundes der Griechen war. Die Überreste der antiken Stadt finden sich heute im „Museo archeologico nazionale della Siritide“ und im „Parco Archeologico“.

Basliicata Sehenswürdigkeiten

Basliicata Sehenswürdigkeiten: Pollino-Nationalpark-Schlucht der Gravina (c) Fototeca ENIT

Römische Kultur in der Basilkata Italien

Während am Golf von Tarent die Griechen die Provinz Matera prägten, war in der Provinz Potenza schon früh der römische Einfluss spürbar. Hiervon zeugen in Venosa die Reste des römischen Venusia. Zu ihnen gehört auch das Geburtshaus von Horaz, der in der Zeit um Christi Geburt in Rom lebte und einer der wortgewaltigsten und berühmtesten Dichter der Antike war. Seine Schriften, die noch heute den Lateinunterricht der höheren Schulen prägen (und in mancher Klassenarbeit den Schülern den Schweiß auf die Stirn treiben), waren durchaus maßgeblich für das humanistische Verständnis der Antike. Wer die Basilikata besucht, atmet somit den Geist des Abendlandes ein und sieht die Landschaft, die den jugendlichen Quintus Horatius Flaccus und einen Teil der europäischen Kultur formte.

Basilikata Matera

Basilikata Matera – Alstadt (c) Fototeca ENIT

Natur pur in Italien Basilikata

Süditalien Urlaub Tipps für einen gelungenen Basilikata Urlaub gibt es fast so zahlreich wie Sand an den schönen Stränden der Gegend, das sehr gebirgige Terrain wird von vielen landschaftlich reizvollen Wanderrouten durchquert. Einen der heute sehr selten gewordenen mediterranen Küstenwälder kann man beispielsweise südlich des Lido di Policoro in der Naturoase des Bosco Pantano di Policoro an der Sinni-Mündung bewundern, außer unzähligen Wasservogelarten leben dort vereinzelt auch noch Flussotter und Meeresschildkröten in freier Wildbahn.

Viele weitere empfehlenswerte Wanderrouten für den Basilikata Urlaub führen durch den Naturpark „Parco Gallipoli Cognato Piccole Dolomiti Lucane“, als der schönste seiner Art gilt der alte Maultierpfad zwischen den beiden Orten Castelmezzano und Pietrapertosa. Auch die Umgebung des weiter oben bereits erwähnten Ferienortes Maratea eignet sich bestens für Wanderungen. Eine tolle Fernsicht hat man etwa vom küstennahen Gebirge des über 2.000 Meter hohen Sirinomassivs, welches als Teil des „Parco Nazionale del Appennino Lucano“ das Valle del Noce mit seinen kleinen Gemeinden Nemoli, Trecchina, Lagonegro und Rivello überragt.

Italien Basilikata

Italien Basilikata: Der Pollino-Nationalpark (c) Fototeca ENIT

Fazit – Winter und Wein in der Basilikata Italien

Auch als Skigebiet genießt die Italien Basilikata schon lange einiges Renommee, als Süditalien Urlaub Tipps für den rasanten Sport auf den zwei Brettern gelten zum Beispiel der 1.836 Meter hohe Monte Volturino. Nur zwei Dutzend Kilometer entfernt von der Regionalhauptstadt Potenza bietet das Skigebiet La Sellata-Pierfaone in Abriola im Winter sieben Liftanlagen für sieben Kilometer Pisten. Auch das ebenfalls schon als schönes Wandergebiet genannte Sirinomassiv rund um den 2005 Meter hohen Monte Papa hält schöne Abfahrtsstrecken für Skifahrer parat.

Die sehr gebirgige und waldarme Basilikata Italien besticht an vielen Stellen gerade auch durch ihre authentische und raue Landschaft. Weinkenner schätzen zum Beispiel das nordwestliche Vulture-Gebiet in der Provinz Potenza, wo die einstigen Ausbrüche und die Asche des erloschenen Vulkans Monte Vulture für fruchtbare Böden gesorgt und den Anbau von Wein und Oliven von hoher Qualität ermöglicht haben.

Empfehlens- und sehenswerte Basilikata Sehenswürdigkeiten sind auch die römischen Ruinen von Grumentum im grünen Agrital am 1725 Meter hohen Monte Viggiano und der Abteikomplex mit Abteikirche „Abbazia della Santissima Trinità“ in Venosa, sowie die normannisch-staufische Burg „Castello di Melfi“ aus dem 12. Jahrhundert. So zeigt sich die Basilikata von den Griechen über die Römer, von den Normannen bis zu den Staufern, von der Antike bis in die Gegenwart in vielerlei Hinsicht als Schmelztiegel der Europäischen Kultur.

Video Basilikata Italien

Bilder Basilikata Italien

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Im Landesinneren gibt es die schönsten Natursehenswürdigkeiten, die sattgrünen Wälder, die auf dem Lavaboden des erloschenen Vulkans Mont Vultare gedeihen, die Bergkette um Apenninen, Weingärten und Olivenhaine. Ein bedeutender Naturpark in Basilikata Italien ist der Parco de Pollino, der verschiedene Arten seltener Greifvögel sowie Wildschweine und andere Tierarten beheimatet. Der Parco de Pollino ist eines der größten Naturschutzgebiete in ganz Europa und daher für Naturliebhaber ein empfehlenswertes Ausflugsziel.

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