Wandern im Hochsommer: Das gilt es zu beachten

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Sommer Wandern Tipps

Wandern im Sommer – was gilt es zu beachten

Wandern im Hochsommer: Das gilt es zu beachten

Der Sommer gilt grundsätzlich als die schönste Jahreszeit zum Wandern – angenehme Temperaturen und klare Luft versprechen atemberaubende Aussichten. An manchen Tagen kann es aber auch hoch über den Tälern sehr heiß werden, was Wanderlustigen einiges abverlangt. Bei einer Wandertour im Sommer gibt es einige Punkte zu beachten, wenn die Sonne vom Himmel brennt. Wir fassen zusammen:

Die richtige Kleidung

Vor allem die Kleiderwahl sollte vor einer Wanderung bei hohen Temperaturen gut überlegt werden. Wer eher einen kleinen erholsamen Ausflug in die Natur plant als einen wirklich fordernden Trip, kann die langärmlige Funktionswäsche getrost zuhause lassen und zum Beispiel im Sommerkleid losmarschieren. Modelle von hier sind dank hochwertiger Materialien atmungsaktiv und lassen sich auch zum Wandern locker überwerfen. Dennoch gilt: Auf feste Schuhe sollte man nicht verzichten. Selbst bei heißen Temperaturen sollte man daher in die festen Wander- oder Sportschuhe schlüpfen, um einen guten Halt auf unebenen Wegen zu finden. Als Erfrischung zwischendurch bietet es sich an, die Füße in einem Bach oder See abzukühlen.
Auch wenn Temperaturen jenseits von 30 Grad es nicht vermuten lassen, so kann es hoch oben auf Gipfelwegen durchaus frischer werden. Eine Softshell-Jacke wie von hier oder zumindest ein Fleece-Pulli gehört also mit ins Gepäck, sodass man für die Temperaturschwankungen bei den Höhenunterschieden gewappnet ist. Zudem sollte man beachten, dass es in den Bergen schneller zu Wetterumschwüngen kommen kann – droht ein Gewitter, ist eine Wandertour keine gute Idee. Ein Blick auf den aktuellen Wetterbericht am selben Morgen schafft Planungssicherheit.

Sonnenschutz für Haut und Augen

Beim Wandern in den Bergen ist ausreichender Sonnenschutz sehr wichtig. Je höher man steigt, desto intensiver ist die UV-Strahlung. Folge: Die Gefahr eins Sonnenbrandes steigt. Ab einer Höhe von ca. 2000 Metern ist Sonnencreme ein Muss, doch auch in niedrigeren Wandergegenden ist die UV-Intensität nicht zu unterschätzen. Neben einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sollte man auch daran denken, die Lippen mit Sonnenschutz-Pflegesticks zu schützen.
Ebenso wichtig ist ein guter Sonnenschutz für die Augen, da die starken UV-Strahlen auch die Netzhaut schädigen können – und dafür ist nicht einmal der direkte Blick in die Sonne notwendig. Ein ausreichender Filterschutz ist also unerlässlich. Wer in den Alpen oder auch nur im Schwarzwald wandern gehen möchte, sollte mindestens eine Sonnenbrille mit UV-Filterkategorie 3 tragen. Diese filtert zwischen 80 und 90 Prozent aller Strahlungen ab und bietet damit einen guten Schutz fürs Auge. Auf Nummer sicher geht man mit einer Sonnenbrille der Filterklasse 4 – hierbei werden fast 100 Prozent aller UV-Strahlen gefiltert. Vorsicht: Da diese Modelle besonders stark abdunkeln, sind sie nicht zum Autofahren geeignet.

Wanderrouten mit Bedacht wählen

Auf schattigen Wege mit Abkühlungsmöglichkeiten zu wandern, ist im Hochsommer deutlich angenehmer als steile Berghänge in der prallen Sonne zu besteigen – daher sollte man seine Strecke vorab gut planen und auf ihre “Sommertauglichkeit” hin überprüfen. Angenehme Wanderbedingungen bei heißen Temperaturen findet man zum Beispiel auf der Tour durch die Waalwege im Vinschgau.


Bildrechte: Flickr Wandern HeilbronnerLand Heilbronner Land CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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