Die Via Alpina – Wandern über den gesamten Alpenbogen

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Die Via Alpina - wandern über den Alpenbogen

Die Via Alpina – wandern über den Alpenbogen (c) Tourismusverband Piemont

Die Via Alpina – über den gesamten Alpenbogen

In 17 Etappen durch das Piemont – der rote und blaue Weg der Via Alpina

Die Via Alpina – der rote Weg führt in 17 Etappen vom Col Maurin (oberes Maira-Tal) zum Colle di Nava. Nach Chialvetta im Maira-Tal (Etappenendpunkt) führt er ins Stura-Tal (mit den Etappenendpunkten Pontebernardo, Rifugio (Berghütte) Zanotti, Bagni di Vinadio, Sant´Anna di Vinadio und Rifugio Malinvern), ins Gesso-Tal (Rifugio Questa, Rifugio Morelli-Buzzi, Rifugio Ellena-Soria), ins Vermenagna-Tal (Limonetto), in die monregalesischen Täler und ins Tanaro-Tal (Rifugi Garelli, Mongioie, Ormea, Garessio und Caprauna). Der blaue Weg der Via Alpina durchquert die Täler Po, Varaita und Maira (vom Pian della Regina bis Chiappera) und hat die Etappenendpunkte Pian del Re, Rifugio Savigliano di Pontechianale, Chiesa di Bellino, Elva, Ussolo und Campo Base di Chiappera.

Piemont - eines der Dörfer auf dem Weg der Via Alpina

Piemont – eines der Dörfer auf dem Weg der Via Alpina (c) Piemont Tourismus

Die Via Alpina – Zahlen und Fakten

• Anzahl der Etappen 21 + 8
• Schwierigkeit variabel von Etappe zu Etappe
• Markierung weiß-rote Markierungen
• geeignet für Familien
• geeignet für Radfahrer

Wandern Piemont auf der Via Alpina

Wandern Piemont auf der Via Alpina (c) Tourismusverband Piemont

Die Via Alpina – die Wegbeschreibung

Das Projekt “Via Alpina” entstand im Jahr 2000, auf Initiative der Vereinigung Grande Traversée des Alpes (Grande Traversata delle Alpi/Große Alpenüberquerung). Diese existiert in Frankreich seit 1971 und ihr Ziel ist ein alpiner Wandertourismus, welcher der lokalen Entwicklung dient. Die Idee der GTA wurde 1976 in die italienische Region Piemont übertragen, und die Vereinigung Grande Traversata delle Alpi wurde gegründet. In der Folgezeit wurde ein Weg vom Valsesia bis zum Tanaro-Tal geschaffen.

Auf den lateinischen Namen Via Alpina haben sich die Vertreter aller Alpenstaaten (Frankreich, Italien, Slovenien, Österreich, Deutschland, Schweiz, Lichtenstein und das Fürstentum Monaco) geeinigt. Die Via Alpina hat insgesamt 340 Etappen, von Triest nach Montecarlo. Diese sind verteilt auf fünf Wege, von denen jeder eine eigene Farbe hat. Der rote Weg, der von Triest zum Fürstentum Monaco führt, ist der Hauptweg und ist 161 Etappen lang. Er durchquert alle acht Alpenländer. Der blaue Weg ist 61 Etappen lang, und führt vom schweizerischen Wallis bis zu den französischen Seealpen. Der lila Weg umfasst 66 Etappen in den östlichen Kalkalpen – in Slovenien, Österreich und Deutschland. Der grüne Weg ist mit 14 Etappen der kürzeste, und verläuft in Lichtenstein und der Schweiz. Schließlich gibt es noch den gelben Weg, der in 40 Etappen von der Adriaküste nach Bayern führt.

Im Piemont verläuft die Via Alpina überwiegend auf der GTA, und ist überall (vom Monviso bis zum Tanaro-Tal) weiß-rot markiert. In der Provinz Cuneo verlaufen 25 Etappen der Via Alpina. Dabei ist zu betonen, dass die Provinz Cuneo eine der wenigen Gebiete in Italien ist, in der zwei unterschiedliche Wege der Via Alpina verlaufen, nämlich der rote und der blaue Weg.

Die Via Alpina – die Etappen des roten Weges

1) R 134 Maljasset/Chiappera
Gehzeit: 4h 50′
Höhenunterschied: 798 m

2) R 135 Chiappera/Chialvetta
Gehzeit: 4h 35′
Höhenunterschied: 768 m

3) R 136 Chialvetta/Pontebernardo
Gehzeit: 6h 10′
Höhenunterschied: 1.026 m

4) R137 Pontebernardo/Rifugio Zanotti
Gehzeit: 8h 40′
Höhenunterschied: 2.129 m

5) R138 Rifugio Zanotti/Strepeis
Gehzeit: 5h 15’
Höhenunterschied: 700 m

6) R139 Strepeis/Sant’Anna di Vinadio
Gehzeit: 3h 50′
Höhenunterschied: 1.019 m

7) R140 Sant’Anna di Vinadio/Rifugio Malinvern
Gehzeit: 4h 15′
Höhenunterschied: 1.026 m

8) R141 Rifugio Malinvern/Rifugio Questa
Gehzeit: 3h 55′
Höhenunterschied: 1.021 m

9) R142 Rifugio Questa/Rifugio Morelli – Buzzi
Gehzeit: 5h 10′
Höhenunterschied: 906 m

10) R143 Rifugio Morelli-Buzzi/Rifugio Ellena-Soria
Gehzeit: 4h 20′
Höhenunterschied: 843 m

11) R144 Rifugio Ellena-Soria/Refuge de la Madone de Fenestre
Gehzeit: 3h 5′
Höhenunterschied: 705 m

12) R145 Refuge de la Madone de Fenestre/Refuge de Nice
Gehzeit: 3h 15′
Höhenunterschied: 738 m

13) R146 Refuge de Nice/Refuge de Valmasque
Gehzeit: 3h
Höhenunterschied: 546 m

14) R147 Refuge de Valmasque/Castérino
Gehzeit: 1h 50′
Höhenunterschied: 81 m

15) R148 Castérino/Limonetto
Gehzeit: 4h 55′
Höhenunterschied: 907 m

16) R 149 Limonetto/Rifugio Garelli
Gehzeit: 7h 25′
Höhenunterschied: 1.460 m

17) R150 Rifugio Garelli/Rifugio Mongioie
Gehzeit: 5h 50′
Höhenunterschied: 1.185 m

18) R151 Rifugio Mongioie/Ormea
Gehzeit: 7h 10′
Höhenunterschied: 800 m

19) R152 Ormea/Garessio
Gehzeit: 6h 55′
Höhenunterschied: 772 m

20) R153 Garessio/Caprauna
Gehzeit: 5h 25′
Höhenunterschied: 996 m

21) R154 Caprauna/Colle di Nava
Gehzeit: 3h 10′
Höhenunterschied: 440 m

Karte Via Alpina

Karte Via Alpina (c) Tourismusverband Piemont

Die Via Alpina – der blaue Weg

1) D45 Rifugio Barbara Lowrie/Pian del Re
Gehzeit: 3h 45′
Höhenunterschied: 960 m

2) D46 Pian del Re/Refuge du Viso
Gehzeit: 3h 45′
Höhenunterschied: 960 m

3) D47 Refuge du Viso/Rifugio Savigliano
Gehzeit: 4h 50′
Höhenunterschied: 725 m

4) D48 Rifugio Savigliano/Chiesa di Bellino
Gehzeit: 3h 55′
Höhenunterschied: 658 m

5) D49 Chiesa di Bellino/Borgata Serre di Elva
Gehzeit: 4h
Höhenunterschied: 887 m

6) D50 Borgata Serre di Elva/Ussolo
Gehzeit: 4h 35′
Höhenunterschied: 925 m

7) D51 Ussolo/Chiappera
Gehzeit: 5h 35′
Höhenunterschied: 885 m

8) D52 Chiappera/Larche
Gehzeit: 5h 10′
Höhenunterschied: 1.315 m

Video Via Alpina

Bilder Via Alpina

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Die Via Alpina überquert 14 der schönsten Alpenpässe. Quer durch sechs Kantone der Schweiz erlebt der Wanderer eine vielfältige Kultur, Geologie und Topografie. Stille Entspannungsoasen wechseln mit prosperierenden Tourismusorten. Breite Fahrstrassen enden in schwindelerregend luftigen Gratpfaden. Es gibt keine bessere Möglichkeit, die Schweizer Alpenkultur in all ihren Facetten kennen zu lernen. Die topmoderne Alp mit Pipelines und ihrem Showroom liegt ebenso am Weg wie die Alphütte, wo Schweine, Ziegen und Kühe dem Älpler zusehen, beim Käsen im «Kupferchessi» über dem offenen Feuer.

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