Die Kitzbüheler Alpen: das kleine Kitz und die große Sportregion

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Urlaub Kitzbühel: Eine Sportregion von A-Z

Urlaub Kitzbühel: Eine Sportregion von A-Z

Skigebiet Kitzbühel – nicht nur für Ski alpin steht für die Region, sondern auch für Bergwandern und Mountainbike

Das kleine Kitz und die große Sportregion

Es ist eine Gams, das Kitzbühel repräsentiert. Ein kleines Markensignet für einen großen Sportort. Zu seiner internationalen Bekanntheit beigetragen hat nicht zuletzt die „Streif“, die Ski-Rennstrecke des Hahnenkamms. Und selbstverständlich hat auch Toni Sailer, der in der zweiten Hälfte der 50er Jahre drei goldene Olympia-Medaillen und sieben Weltmeistertitel errang und zum weltweiten Botschafter der Tiroler Sportmetropole wurde. Er ließ es nicht bei seinen sportlichen Erfolgen, sondern engagierte sich für seinen Heimatort, war 20 Jahre lang Rennleiter beim Hahnenkammrennen und leitete zusammen mit seinem Bruder die „Roten Teufel“, lange Zeit der einzigen Skischule von Kitzbühel. Das Markenzeichen der Skilehrer – roter Pullover oder rote Jacke – bestimmen noch heute im Winter das Bild auf den Pisten.

Skigebiet Kitzbühel: Ein Überblick

Das Skigebiet Kitzbühel und die Kitzbüheler Skiregion erstrecken sich im Tal von Jochberg bis Kirchberg bei Kitzbühel. Der Radius der Abfahrten und Lifte ist allerdings viel weiter und reicht bis jenseits des Pass Thurn nach Mittersill. Der Skisportler kann mit 51 Seilbahnen und Liften 170 Pistenkilometer befahren. Gegenüber vom Hahnenkamm erhebt sich – sozusagen als Urbild eines Berges – das Kitzbüheler Horn, das übrigens auch von den Oberndorf in Tirol und St. Johann in Tirol gut erreicht werden kann. Hierhin kommt auch, wer lieber am Fuße der Berge seine Spuren zieht. Rund um Kitzbühel bis hin zum Wilden Kaiser stehen mehr als 500 Kilometer Loipen für Langläufer zur Verfügung. Die Sportloipen von Kitzbühel – teilweise sogar beleuchtet – stehen dem Wintersportler kostenlos zur Verfügung.

Skigebiet Kitzbühel Kirchberg: Inmitten der High Society

Kitzbühel ist eine Urlaubsdestination von Weltruf. Dafür gibt es mehrere günstige „Konstellationen“: Die Erfolgsformel der Gamsstadt lautet: Perfekte Lage und ein Traumskigebiet in den Bergen, leichte Erreichbarkeit, prominente Gäste und doppelte Schneesicherheit. Zwischen Kitzbüheler Horn und Hahnenkamm sind Berge von Schnee – und Skifahren von Dezember bis April bis ins Tal – garantiert. Aufgrund der Grasdecke bis in 2.000 Meter Höhe reichen selbst relativ geringe Schneemengen für eine perfekte Piste aus. Rund 170 km präparierte Abfahrten und 32 km markierte Skirouten aller Schwierigkeitsgrade, Snowparks, Naturrodelbahnen, hunderte Kilometer Langlauf-Loipen und Winterwanderwege machen das Skigebiet Kitzbühel und sein Après-Ski „legendär“. Mit insgesamt 52 hochmodernen Seilbahnen und Liftanlagen ist die Kitzbüheler Bergbahn das größte Seilbahnunternehmen Österreichs.

Das Skigebiet Kitzbühel zählt zu den legendärsten Wintersportstädten der Alpen und misst sich nur an den Besten. Rund um Hahnenkamm, Streif und Mausefalle liegen den Gästen 60 weltberühmte Pisten mit insgesamt 170 Kilometern zu Füßen. Laufende Investitionen garantieren einen hohen Standard auf allen 52 Seilbahnen. Die hohen Naturschneemengen und über 780 moderne Beschneiungsanlagen sorgen für doppelte Schneesicherheit.

Skigebiet Kitzbühel: Der Ort und seine Möglichkeiten

Doch wenn die Dunkelheit hereinbricht widmen sich die meisten Gäste trotz Angebote zur Nachtskifahrt und Flutlichtrodeln, Eisstockschießen im Sportpark, Eislauf am Schwarzsee oder Wellnessspaß in der Aquarena Badewelt dem Aprés Ski Vergnügen in den Gassen der Kitzbüheler Altstadt. Der mehreren Straßenebenen am Hang erbaute Ort bietet viel zu entdecken, auch manchen Prominenten, vor allem aber nette Cafés und Restaurants wie beispielsweise das Hotel zur Tenne, die Goldene Gams und den Praxmair aber auch Bars und Diskotheken wie die Reischbar und den Club Take Five.

Mit seiner reichen Palette an Nachtleben und seinen exklusiven Geschäften wird Kitzbühel, das zu den größten Skigebieten Europas gehört, seinem Ruf gerecht. Dabei muss man nicht immer auf Brettern stehen, um die Kitzbüheler Alpen und das Skigebiet Kitzbühel kennen zu lernen. Beinahe selbstverständlich, dass der Sportort auch ausgewiesene Strecken zum Winterwandern anbietet, ganz romantisch auch mit Fackeln und beim Mondschein. Und wer im Frühjahr oder besser noch im sonnigen Sommer oder wunderschönen Herbst in die Kitzbüheler Gegend kommt, der findet dort, wo sich im Winter die Skifahrer tummeln, zwischen Hahnenkamm und Kitzbüheler Horn manch ruhigen Wanderweg, manch idyllische Lichtung, manch abgeschiedenen Bergsee, die zum Spazieren und Verweilen einladen.

Aber nicht nur dem Urlauber, der Ruhe und Entspannung sucht, wird Kitzbühel in der schneefreien Zeit gerecht, sondern auch dem Aktivsportler. Kitzbühels Prächtige Berglandschaft lädt zu abenteuerlichen Urlauben ein, denn auch im Sommer gibt es zahlreiche und erlebnisreiche Orte, welche sportbegeisterte Liebhaber besuchen können. So lädt der Schwarzsee mit zwei Strandbädern an gegenüberliegenden Ufern zum Schwimmen ein. Und wer lieber einen beschaulicheren Moorsee sucht, der wird beim Gieringer Weiher fündig. Auch für Golfer hat Kitzbühel ein attraktives Angebot und wer sich für Tennis interessiert, kann im Mercedes Benz Sportpark aufschlagen. Auf diesem Grund am Fuß des Kitzbüheler Horns maßen sich bei internationalen Turnieren Tennisprofis aus aller Welt aneinander.

Wandern am Fusse des Wilden Kaisers bei Kitzbühel

Wandern am Fusse des Wilden Kaisers bei Kitzbühel

Kirchberg Österreich

Der verträumte Ferienort “Kirchberg bei Kitzbühel” liegt im Brixental, eingebettet in die Kitzbüheler Alpen, und nur wenige Kilometer von der berühmten Stadt Kitzbühel entfernt. Für das schöne Ortsbild steht eine imposante Kirche am Berg inmitten des Ortes bei, eines der Markenzeichen von Kirchberg bei Kitzbühel. Zum Süden hin erstreckt sich das Spertental bis zum Örtchen Aschau mit einem wunderschönen Naturschutzgebiet. Kirchberg Österreich steht für eine vielfältige und atemberaubende Berglandschaft, die bekannte Tiroler Gastfreundschaft und einzigartige kulinarische “Schmankerln”. Kirchberg bei Kitzbühel ist im Winter wie im Sommer ideal für den Familienurlaub am Bauernhof oder, wer es etwas exklusiver mag, der Aufenthalt in einem der vielen Sterne Hotels der Region Kirchberg Österreich.

Im Sommer kann der Aktivurlauber das umfangreiche Wegnetz für Wandertouren oder Radtouren in sämtlichen Schwierigkeitsgraden nutzen. Wer vom Berg hinunter kommt, kann in den malerischen Badeseen oder in der Kneippanlage in Aschau eine Abkühlung finden.

Beim Wandern Kitzbühel und Umgebung entdecken

Fürs Wandern stehen insgesamt mehr als 1000 Kilometer gewartete Wege zur Verfügung, die von Kitzbühel bis in den Wilden Kaiser führen. Über 100 Touren in allen Schwierigkeitsgraden erwarten den Aktivsportler, ob Nordic Walking, Laufen oder Bergwandern. Einbezogen in das Wandernetz von Kitzbühel sind die Regionen von Kirchberg, St. Johann, Fieberbrunn und Mittersill. Ein wirklich schönes Stück Tirol. Innerhalb dieses Wandernetzes werden Wanderungen mit Seilbahnunterstützung, Wanderungen im Tal aber auch schwierigere Bergtouren angeboten. Sollte man sich beim Wandern noch nicht so sicher fühlen, hat man die Gelegenheit auf eine kostenlose Wanderführung, durch einen erfahrenen Begleiter zurückgreifen.

So lässt sich Wandern Kitzbühel, die nähere, aber auch die etwas weitere Umgebung erlaufen. Diese werden im Sommer von Montag bis Freitag angeboten. Beim Wandern in Kitzbühel werden die besten Plätze gezeigt. Eins der schönsten Wanderziele in den Kitzbüheler Alpen ist das Naturerlebnis Grießbachklamm in Erpfendorf. Man wandert dort durch eine Schlucht, überquert Hängebrücken und Stege. Beim Wandern in Kitzbühel und Umgebung fehlt es nicht an Natur pur und vielen weiteren tollen Sehenswürdigkeiten, angefangenen von den sanft geschwungenen Kitzbüheler Grasbergen über die Sinsterbacher Wasserfälle mit 165 Meter Fallhöhe bis zu dem Nationalpark Hohe Tauern mit Großglockner und Großvenediger und seinen Gletscherfeldern, der von Kitzbühel aus leicht mit dem Auto erreichbar ist.

Hohe Salve Wandern

Vom Gipfel der Hohen Salve (Hopfgarten Bergbahnen) führt ein Wanderweg in schön angelegten Kurven und unübersehbar abwärts zum Gasthaus Rigi. Dort angekommen, folgt man der Beschilderung “Salvensee 30 min” über die Sonnenseite der Hohen Salve. Wer also auf dem Hohe Salve wandern möchte, für den ist der Rundwanderweg mit Einkehrmöglichkeit ein Tipp. Man geht über einen leicht ansteigenden Wald- und Wiesenweg mit herrlichem Blick ins Tal gelangt man zum Salvensee. Der nachfolgende Anstieg ist etwas ansprechender und geht nun steil und kurvig weiter hinauf, bis man den Gipfel der Hohen Salve erreicht und mit einer wunderschöne Gipfelschau belohnt wird. Tipp: Wer auf der Hohe Salve wandern will, sollte die Einkehr im Gasthaus Rigi nicht verpassen – es lohnt der wunderbare Talblick.

Fahrradfahren in Kitzbühel und Umgebung

Wer sich in den Fahrradsattel schwingt, kann von Kitzbühel aus den Bike-Trail Tirol starten. Doch es müssen ja nicht unbedingt gleich die 32 Etappen des Mountainbike-Rundkurses sein. Immerhin gibt es auf über 800 Kilometer rund um Kitzbühel genügend Mountainbike-Routen, um sich das Fahrvergnügen richtig einzuteilen. Dabei hilft dann die KitzAlpBike-Karte, die in allen Büros von Kitzbühel Tourismus zu erhalten ist.

Auf dem Kalkstein ist man gut mit dem Mountainbike unterwegs. Neben sein beeindruckendes Hochplateau, zeigt sich hier auch ein sagenhafter Ausblick über die schönen Almen und den Bergen wie den Wilden Kaiser, das Kitzbüheler Horn und die Loferer Steinberge. Das Mountainbiken Kitzbühel und Umgebung sorgt bei allen Mountainbike-Fans für Fahrspaß und gute Laune. Neben zahlreichen Tourenmöglichkeiten entlang des Kalksteins, sind besonders St. Johann in Tirol, die Schutzhütte Adlerspoint zum Pillersee und die Breitaualmen bis hin nach Erpfendorf zu empfehlen. Darüber hinaus finden sich noch zahlreiche weitere Attraktionen in der Region.
Seinem Ruf als Bike-Region wird Kitzbühel aber vor allem in Hinsicht auf Rennradfahrer gerecht. Das Kitzbüheler Horn reizt hierbei als steilster Radberg Österreichs auch Hobbyradler. Um Radsportler auf Rennrädern wirbt Kitzbühel mit 14 Touren die zusammen 1200 Streckenkilometer bieten und eine Herausforderung von insgesamt mehr als 18000 Höhenmetern. Dass hierbei die Kitzbühler Umgebung in den Salzburger Pinzgau und darüber hinaus zur deutschen Alpenstraße in Südbayern verlassen wird, ist sicherlich kein Problem. Denn alle kehren gerne wieder nach „Kitz“ zurück. Schließlich findet die Radsportszene am Horn einen ihrer Höhepunkte.

Innsbruck: Sehenswürdigkeiten

  • Bergisel Schanze: Das neue Innsbrucker Wahrzeichen. 2002 völlig neu entworfen. Seitdem ist der Bergisel nicht nur bekannt durch die Internationale Vierschanzentournee, sondern auch Pilgerstätte für Architekturliebhaber
  • Goldenes Dachl: Auf dem Prunkerker, dem Wahrzeichen Innsbrucks, glänzen 2657 vergoldete Schindeln, ist das “alte” Wahrzeichen von Innsbruck und die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt. Kaiser Maximilian I. hatte sich die kaiserliche Loge um 1500 bauen lassen, um bei Turnieren und Spielfesten auf dem Stadtplatz in der ersten Reihe zu sitzen
  • Hofburg: Kaiserin Maria Theresia (1717-80) gab den Auftrag, den um 1500 fertiggestellten Sitz der Tiroler Landesfürsten im Stil des Wiener Rokoko umzubauen
  • Hofkirche: 28 überlebensgroße, schwarze Bronzefiguren, die “Schwarzen Mander”, bewachen das leere, mit 24 kunstvollen Marmorreliefs verzierte Grabmal, das Kaiser Maximilian I
  • Alpenzoo Innsbruck: Bären, Luchse, Elche – mehr als 2000 Tiere und 150 verschiedene Arten, die in den Alpen früher heimisch waren oder heute noch dort leben, sind in dem höchstgelegenen Zoo Europas (750 Meter) zu Hause
  • Schloss Ambras: Das eindrucksvolle Renaissance-Schloss Ambras liegt hoch über der Stadt und ist beliebtes Ausflugsziel der Innsbrucker
  • Dom zu Sankt Jakob: Die zwei Türme des 1724 fertiggestellten, üppigen barocken Baus überragen die Altstadt. Der Dom wurde dem heiligen Jakob geweiht, weil er auf dem Weg nach Santiago de Compostela in Spanien, dem Jakobsweg, liegt
  • Annasäule: Die spitze, 13 m hohe Säule mitten in der Fußgängerzone wird von einer Marienstatue gekrönt. Auf dem Sockel der Säule stehen vier für Tirol bedeutende Heiligenfiguren: Anna, Georg, Kassian und Vigilius

Fazit: Skigebiet Kitzbühel – Losgefahren nach Kitzbühel und hiergeblieben in Tirol

Ob im Winter oder im Sommer: Langeweile kommt beim Besuch in Kitzbühel nicht auf. Der Urlaubsort hat zum Thema “Skigebiet Kitzbühel” wirklich alles zu bieten, was sich Aktivsportler nur wünschen können. Ski und Rodeln, Wandern und Radeln, und auch Schwimmen und sich in der Sonne rekeln. Unterstützt wird dies durch zahllose Almen und Jausenstationen, Höfe und Restaurants, die zur Einkehr laden. Wann immer man das erste Mal durch die Gassen des Ortes streift, wann immer man durch das Tal der Ache spaziert, wann immer man auf die umliegenden Berge steigt, es wird nicht beim einen Mal bleiben. Kitzbühel lädt ein zum Kommen und vor allem zum Wiederkehren.

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Bilder Urlaub in Kitzbühel

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Kitzbühel, die legendärste Sportstadt der Alpen: dieser selbstbewusste Slogan steht für eine Stadt mit einem traditionsreichen, gewachsenen Image. Der Mythos Hahnenkamm, Kitzbühels lange Sporttradition und Pionierleistungen etwa im alpinen Golf oder Wintersport haben zum Weltruf der mondänen Gamsstadt beigetragen. Zwischen internationalen Designerboutiquen und urigen Tiroler Gasthäusern wird diese Geschichte heute fortgeschrieben und die Legende für Gäste in vielen Bereichen erlebbar: in den Gassen der 700 Jahre alten Altstadt, auf den fantastischen Skipisten, in Kitzbühels Top- Hotels oder auf seinen reizvollen Wanderwegen. Die Tiroler Lifestyle-Metropole zieht Prominenz und Gäste aus aller Welt an und gibt sich dabei traditionsbewusst aber modern: Internationale Großveranstaltungen wie der Snow Polo World Cup, mehrfach ausge-zeichnete Haubenlokale mit kreativer Küche oder das hochmoderne Kongresszentrum zeigen, wie Kitzbühel es schafft, sich auf charmante Art weiterzuentwickeln und dabei seinen Wurzeln treu zu bleiben.

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