Wandern Sächsische Schweiz – Das Elbsandsteingebirge

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Die Sächsische Schweiz: Eldorado nicht nur für Kletterer

Die Sächsische Schweiz: Eldorado nicht nur für Kletterer

Klettern und Wandern – die Sächsische Schweiz

Über Stock und Stein im Elbsandsteingebirge

Für alle ist diese Region ein Glücksfall der Natur. Das Thema Wandern Sächsische Schweiz mit ihrem Elbsandsteingebirge fasziniert mit einer außergewöhnlichen Bergkulisse eigentlich jeden. Sie ist aber insbesondere ein Eldorado für Kletterer, denn hier stand die Wiege des Freeclimbing. Freunde der Natur finden im Nationalpark Sächsische Schweiz ein großes Wegenetz. Aber auch die Anhänger des Mountainbikes kommen hier auf ihre Kosten.

Die Sächsische Schweiz ist ein knapp 1.000 Quadratkilometer großer Landkreis im Regierungsbezirk Dresden mit der Kreisstadt Pirna. Haupttal der Sächsischen Schweiz ist das Elbtal. Doch zum Landkreis gehören nicht nur das Elbsandsteingebirge beiderseits der Elbe, sondern auch ein Teil der Dresdener Elbtalerweiterung, im Südwesten ein Teil des Osterzgebirges mit der 644 Meter hohen Oelsener Höhe. Im Norden partizipiert der Kreis Sächsische Schweiz außerdem am Westlausitzer Hügel- und Bergland und der Westlausitzer Platte.

Zwischen Lausitzer Gebirge und Erzgebirge erstreckt sich das Elbsandsteingebirge, das in die Tschechische Republik reicht. Es besteht zum großen Teil aus Quadersandsteinen der Oberkreidezeit, ist also vor rund 100 Millionen Jahren entstanden und außerordentlich zerklüftet im Lauf der Zeit. Die Elbe und ihre Nebenflüsse schnitten durch Erosion steile Täler und klammartige Gründe in das Sandsteingebirge. Senkrechte Wände, aufragende Felsenpfeiler und Terrassen, die sich übereinander schieben prägen das Landschaftsbild. Das Ergebnis ist, dass Klettern Sächsische Schweiz heute beinahe synonym für das Freiklettern steht. Hinzu kommen die vielen Urlauber oder dort lebende, die das Thema „Fränkische Schweiz Wandern“ für sich entdeckt haben.

Bis gegen das Ende des 18. Jahrhunderts war die Sächsische Schweiz recht unbekannt, also kein Urlaubs- und schon gar kein Sportgebiet. Bekannt wurde die Sächsische Schweiz erst, durch die Pfarrer Nicolai zu Lohmen und Götzinger zu Neustadt, die auf die Attraktivität der Gegend aufmerksam machten. Auf C. H. Nicolai geht auch der Name des einst als Meißener Oberland bezeichneten Landstrich zurück: 1801 veröffentlichte er sein Reisetagebuch „Wegweiser durch die Sächsische Schweiz“, das auch eine Karte enthielt. Allerdings erscheint der Name Sächsische Schweiz erst 1804 bei W.L. Götzinger auf seiner „Topo- und Petrographischen Reisekarte“.

Klettern Sächsische Schweiz und Wandern Sächsische Schweiz wurden schon im 19. Jahrhundert feststehende Begriffe. Schon früh entstanden Schankstellen und Gasthäuser, an denen die Reisenden rasten und sich erfrischen konnten, die ersten von 1807 bis 1818 – also in einem Dutzend Jahren – auf dem Kuhstall, an der Bastei und auf dem Kleinen und dem Großen Winterberg. Heute gibt es sogar eine Bierwanderung Sächische Schweiz, wenn man denn die sportliche Aktivität mit dem Genuss des in der Region sehr wohlschmeckenden Bieres verknüpfen möchte.
Viel zu verdanken hat die Gemeinde der Aktivsportler dem Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz, der 1890 aus dem Gebirgsvereins für die Sächsisch-Böhmische Schweiz hervorging und sich unter anderem um Wegmarkierungen und Hütten kümmerte. Ihre Monatszeitschrift „Über Berg und Tal“ erschien rund 65 Jahre lang bis 1943.

Klettern Sächsische Schweiz: Über

Klettern Sächsische Schweiz: Über 1.100 Klettergipfel

Klettern Sächsische Schweiz

Das Elbsandsteingebirge ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein Magnet für die Sympathisanten des Freikletterns. Nirgendwo sonst in Europa gibt es mehr als 1100 Klettergipfel und rund 18400 Kletterwege. Doch die Felsen sind anspruchsvoll und deshalb eine Herausforderung für Könner.  Klettern Sächsische Schweiz – das bedeutet aber auch die bedingungslose Rücksichtnahme gegenüber den natürlichen Gegebenheiten. Die Kletterregeln sind von allen ohne Wenn und Aber zu respektieren. So sind jegliche Besteigungen ohne Sicherungsmittel aus Metall auszuführen. Erlaubt sind lediglich Schlingen – selbst die Verwendung von Magnesia ist im Elbsandsteingebirge grundsätzlich verboten. Eine Massivkletterei ist ebenfalls untersagt.

Es gibt jedoch drei Ausnahmen im Gebiet der Steinformationen Großer Zschirnstein-Südwand, Lilienstein-Westecke und Königstein-Abratzkykamin. Die Höhepunkte dieser einzigartigen Kletterregion befinden sich bei den Schrammsteinen, unweit von Schmilkaer und in der Gegend von Rathen. Bizarr geformte Felsen dürfen die Freeclimbing-Sportler aber auch im Bielatal erwarten. Über Jahrzehnte war die Barbarine am Pfaffenstein, das traditionelle Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz, ein beliebtes Ziel, doch seit 1975 ist es wegen der drohenden Einsturzgefahr gesperrt und seither als Naturdenkmal deklariert.

Wandern Sächsische Schweiz

Das Elbsandsteingebirge befindet sich südöstlich von Dresden und verbindet das Lausitzer Bergland mit dem Erzgebirge. Es reicht bis zur Tschechischen Grenze. Mountainbiker dürfen in dieser Region anspruchsvolle Anstiege und rasante Abfahrten erwarten. Abwechslungsreiche Touren führen durch das Sebnitztal und durch den Liebenthaler Grund. Auch die Wachbergtour ist bei den Anhängern dieser sportlichen Variante sehr populär. Wer es vorzieht, den Urlaubstag gemütlicher zu verbringen, der sollte sich des großen Radfahrnetzes links und rechts der Elbe bedienen.

Wandern Sächsische Schweiz ist ein Begriff es für alle, die auf Schusters Rappen die Region erforschen möchten. Der Blick von der Bastei entschädigt für einen längeren Anmarsch. Im Struppener Elbbogen treffen die Wanderer auf den Großen und den Kleinen Bärenstein. Ein romantisches Tal schlängelt sich entlang der Kirnitzsch von der Böhmischen Lausitz bis zur Elbe – es ist auch als „Tal der Mühlen“ bekannt.
Seit dem Jahre 2006 hat die Sächsische Schweiz als weitere Attraktion den Malerweg zu bieten. Die Route führt durch eine ebenso wilde wie romantische Landschaft und sie folgt den Spuren der großen sächsischen Maler wie Caspar David Friedrich, der von dieser Region schon im 18. Jahrhundert fasziniert war. Die Mehr-Tagestour führt über 112 Kilometer.

Zahlreiche Wanderungen in der Sächsischen Schweiz berühren den Nationalpark, der nur auf den vorgezeichneten Wegen betreten werden darf. Alle Wanderwege sind ebenso mit Symbolmarken gekennzeichnet wie Bergpfade und Kletterzugänge. Darum ist es leicht für alle, sich hier zu orientieren. Für Kletterer an den Felsen, für Radfahrer in den Auen, für Mountainbiker im Gelände und für Wanderer in einer großartigen Landschaft.

Fazit – Fränkische Schweiz Wandern: Aktivurlaub über Berg und Tal

Das Elbsandsteingebirge bietet mit seiner wilden Landschaft über Wandern Sächsische Schweiz und Klettern Sächsische Schweiz noch viel mehr. Die zergliederte Gegend mit ihren unterschiedlichen Lebensräumen ist ein Hort für Pflanzen und Tiere und bietet dem Besucher und Sportler immer neue Eindrücke und Herausforderungen.

Video Wandern Sächsische Schweiz

Bilder Sächsische Schweiz

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Wer auf Schusters Rappen das Elbsandsteingebirge in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz erkunden möchte, findet hier zahlreiche gut ausgebaute und ausgeschilderte Wege zum wandern. Leichte Strecken mit wenig Steigungen oder Wanderrouten mit kleinen Klettereinlagen - für jeden ist etwas dabei und zu entdecken gibt es jede Menge. Wandern Sächsische Schweiz heißt, die Basteiaussicht ist mit ca. 300 Metern zu genießen und von hier bis in die Böhmische Schweiz mit dem großen Winterberg zu blicken. Wandern Sächsische Schweiz heißt auch, die großen Tafelberge Königstein und Lilienstein, die Schrammsteine und kleine beschauliche Orte, die sich entlang der Elbe an die Felsen schmiegen zu entdecken

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