Das Chiemsee Alpenland – Aktivurlaub am Chiemsee

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Urlaub am Chiemsee

Urlaub am Chiemsee: Kampenwand und Chiemsee © Chiemsee-Alpenland Tourismus

Das Chiemsee Alpenland – Tourentipps für die Region am Bayerischen Meer

Wander- und Bike Tipp für das Chiemsee Alpenland

Die Fläche der Region Chiemsee-Alpenland entspricht der des Landkreises Rosenheim mit der kreisfreien gleichnamigen Stadt. Dessen Hauptteil ist dem Inn-Chiemsee-Hügelland zuzuordnen. Mehrere Flußtäler gliedern das Gebiet landschaftlich. Von Süden nach Norden durchzieht der Inn das Kreisgebiet auf einer Länge von rund 60 Kilometern. Die Ost-West-Ausdehnung der Region beträgt fast 50 Kilometer. Mit den Gemeinden Kiefersfelden, Oberaudorf, Nußdorf, Flintsbach, Samerberg und Aschau grenzt das “Chiemsee Alpenland” im Süden an das österreichische
Bundesland Tirol. Im Osten verläuft ein wesentlicher Teil der Grenze zum Landkreis Traunstein entlang des Chiemseeufers. Die drei Chiemseeinseln gehören ebenso wie die Schafwaschener Bucht zum Kreis Rosenheim. Im Norden schließt sich der Nachbarlandkreis Mühldorf an. Im Westen sind es die Kreise Ebersberg, München und Miesbach. Das Verbandsgebiet hat eine Fläche von rund 1500 Quadratkilometern.

Die höchste Erhebung des Chiemsee Alpenlandes ist der Gipfel des Großen Traithen im Mangfallgebirge mit 1.854 Metern, gefolgt vom Wendelstein (1.838 Metern), der Kampenwand (1.669 Metern) und dem Brünnstein (1.601 Metern). Den tiefsten Punkt mit 413 Metern bildet der Inn beim Stauwerk Teufelsbruck in der Gemeinde Babensham ganz im Norden des Verbandsgebietes.

Den Westen der Region prägt neben dem Mangfallgebirge der Flusslauf des Inns, der das Chiemsee Alpenland auf 75 Flusskilometern in Nord-Süd-Richtung durchquert. Der Osten ist landschaftlich durch den Simssee, die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte und den 80 Quadratkilometer großen Chiemsee bestimmt.

Urlaub Chiemsee: Blick auf das Chiemsee Ufer

Urlaub Chiemsee: Blick auf das Chiemsee Ufer © Chiemsee-Alpenland Tourismus

Radfahren im Chiemsee Alpenland

Rund 2.000 Kilometer Radwanderwege durchziehen die Region Chiemsee Alpenland. Entlang der Ufer des “Bayerischen Meeres” und der Flüsse Inn und Mangfall führen zahlreiche Wege die Radfahrer auf abwechslungsreichen Routen. Sie verlaufen größtenteils eben und durchqueren idyllische Landschaften und Dörfer. Ausgedehnte, tagesfüllende Radtouren sind ebenso möglich wie kurze Ausflüge. Die Streckenlängen und -verläufe können jeder Kondition angepasst werden. Typisch bayerische Gaststätten und Biergärten laden zu Pausen ein. Am Wegesrand warten Erlebnisse und Entdeckungen auf die Kinder – und zahlreiche Spielplätze am Wasser.

Die Chiemseeringlinie – der kostenlose Bus für „Abkürzer“ Eine der schönsten und beliebtesten Radtouren im Voralpenland ist der fast 60 Kilometer lange Radweg um den Chiemsee. Die Strecke ist gut beschildert und führt größtenteils am Wasser entlang. Mit der Chiemseeringlinie können Radfahrer die Strecke abkürzen. Sie hält im Sommerhalbjahr an über 35 Stationen rund um den See und ist für Inhaber von Gästekarten der beteiligten Orte kostenlos. Die Fahrräder werden in einem Anhänger transportiert. Das Heft “Chiemseeringlinie – Wandern, Radeln & Natur entdecken” zeigt die schönsten Ausflüge und Abstecher rund um den Chiemsee.

Chiemsee-Light-Tour“ für Familien Ideal für Familien mit Kindern ist die „Chiemsee-Light-Tour“, eine Kombination aus Radtour und Schiffahrt. Von Mitte Mai bis Ende September können sich Radler mit komfortablen Leihrädern auf den Weg machen, wahlweise sogar mit “Funtrailer” für Kinder ab drei Jahren. Die Radtour führt auf insgesamt 32 Kilometern am See entlang von Prien nach Chieming. Dort können die Räder abgegeben werden und es beginnt der zweite Teil der vergnüglichen Tour – die Schifffahrt zurück nach Prien. Unterwegs bieten sich Zwischenstopps auf den Inseln an, mit Spaziergängen zu den Blumengärten rund ums Kloster auf der Fraueninsel oder zum Prachtschloss Ludwigs II. auf der Herreninsel.

Auf 70 Kilometern rund um Rosenheim: Einmal rund um die pulsierende Stadt Rosenheim führt der Radwanderweg „Radeln rund um Rosenheim“ auf insgesamt 70 Kilometern. Die Rou-
te verläuft über Rosenheim, Bad Aibling, Großkarolinenfeld, Kolbermoor, Neubeuern, Raubling, Rohrdorf, Schechen und Stephanskirchen. Die dazugehörige Karte mit Ortsbeschreibungen, Tourenvorschlägen, Servicestellen und Einkehrmöglichkeiten gibt es in den Tourist-Infos der Teilnehmer-Gemeinden.

Auf 110 Kilometern rund um Wasserburg: Von Wasserburg bis an den Simssee und wieder zurück verläuft auf 110 Kilometern der „Wasserburger Radrundweg“. Auf der Strecke, die nur
mäßige Steigungen enthält, liegen beliebte Museen wie das Bauernhausmuseum und das Automobilmuseum in Amerang. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Kirche in Rott am Inn, das Kloster Attel und die Wasserburger Altstadt. Der Weg verläuft größtenteils auf wenig befahrenen kleinen Straßen und Radwegen. Am Simssee angelangt, empfiehlt sich ein Abstecher in die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte.

70 Flusskilometer entlang des Inns: Der Inn durchquert die Region in Süd-Nord-Richtung auf seinem Weg vom Schweizer Ursprung Maloja in die Dreiflüssestadt Passau, wo er in die Donau mündet. Auf der rund 70 Kilometer langen Strecke liegt die sehenswerte Stadt Wasserburg, die zu 7/8 vom Inn umflossen ist. In Rosenheim befasst sich das Inn-Musuem im historischen Bruckbaustadel mit dem historischen Handelsweg. Im Markt Neubeuern können Gäste die Geschichte der Innschifffahrt auf dem „Schiffleutwanderweg“ nacherleben. Der Innradweg ist durchgängig ausgeschildert.

Neben dem Innradweg verlaufen weitere Fern-Radwanderwege durch die Region Chiemsee Alpenland: der Bodensee-Königssee-Radweg, der Benedikt-Radweg, der Salinen-Radweg, der Mozart- Radweg sowie ein Teilstück des Jakobswegs.

Chiemsee Urlaub am See

Chiemsee Urlaub am See © Chiemsee-Alpenland Tourismus

Mountainbike im Chiemsee Alpenland: Steil bergauf, rasant bergab

Alpines Gelände und einsame Waldwege sind ein begehrtes Terrain für Mountainbiker. Eine Vielzahl Radwege verschiedener Schwierigkeitsgrade durchziehen die oberbayerische Berglandschaft. Die Einkehr auf einer der rund 60 bewirtschafteten Almen ist fester Bestandteil und beliebter Treff der „Bergradler“. Neue Herausforderungen für Biker bietet insbesondere der hippe Bike-Park am Samerberg.

Wandern Chiemsee

Wandern Chiemsee: Kaiser Reich Bruennstein © Chiemsee-Alpenland Tourismus

Wandern & Biken im Chiemsee Alpenpand – Tourentipps für “bergsüchtige”

Rund um die Kampenwand – Chiemgauer Alpen

Almwanderungen für Familien: Frasdorfer Hütte Die leichte Wanderung zur Frasdorfer Hütte, von Einheimischen liebevoll „Frasi“ genannt, dauert eine Stunde. Der Forstweg führt entlang eines Baches und über Almwiesen auf 950 Meter. Die Frasdorfer Hütte bietet ganzjährig überwiegend regionale Produkte aus Öko-Anbau, für Kinder gibt es einen großen Spielplatz. Familien- und Gruppenfeiern für bis zu 60 Personen mit Übernachtung sind möglich, ebenso wie die Abfahrt im Winter mit dem Rodel. www.frasdorfer-huette.de

Zum Übernachten: Priener Hütte Auf 1.410 Metern in den Aschauer Bergen gelegen, ist die Priener Hütte in zweieinhalb Stunden von Sachrang aus erreichbar. Das Alpenvereinshaus bietet 70 Lagerplätze und 35 Betten, ist ganzjährig geöffnet und steht auch für Feiern zur Verfügung. In der Küche werden bevorzugt Produkte von heimischen Bauern verarbeitet. www.dav-priener-huette.de

Lieblingsalm der Mountainbiker: Gorialm Paul Moosmüller, Betreiber der auf 1.280 Metern gelegenen Gorialm, ist gelernter Metzger. Auf seiner Alm gibt es seine hausgemachte „Gori- wurzn“, eine Rindfleischsalami, deren Zutaten aus dem eigenen Stall stammen. Bekannt ist die Gorialm auch für ihren Kaiserschmarrn. Das Butterschmalz zum Ausbacken stellt Moosmüller auf der Alm selbst her. Abends treffen sich auf der Gorialm die Mountainbiker aus der Region, im Winter die Skitourengeher. Der Aufstieg auf zu Fuß dauert zwei Stunden vom Parkplatz der Kampenwandbahn in Aschau. www.gorialm.de

Beliebtester Gipfel Kampenwand Die Kampenwand zählt aufgrund ihrer markanten Gestalt zu den bekanntesten Bergen südlich des Chiemsees. Sie ist nicht nur „Hausberg“ des Chiemsees, sondern auch ihr Markenzeichen. Ihre zackige Felsformation erinnert an einen Hahnenkamm. Am höchsten Punkt steht mit zwölf Metern Höhe das größte Gipfelkreuz der Bayerischen Alpen. Rund drei Stunden Gehzeit benötigen Wanderer von Aschau-Kohlstatt bis zum Gipfel auf 1.669 Metern Höhe. Das letzte Teilstück durch die „Kaisersäule“ – von hohen Felswänden umgebene Schluchten – hat hochalpinen Charakter und erfordert eine gute Ausrüstung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Oben angekommen, belohnt der Berg seine Besucher mit einem Panoramablick auf Zentralalpen und Chiemsee. Unterhalb des Gipfelmassivs befindet sich der Berggasthof Sonnenalm mit Übernachtungsmöglichkeit. Im Winter bietet die Kampenwand Naturschneepisten für Skifahrer, Skitourengänger und Snowboarder. www.kampenwand.de

Bergbahn Kampenwandbahn: Von der Talstation in Aschau i.Chiemgau bringt die Kampenwandbahn die Gäste in nostalgischen 4er-Kabinen auf eine Höhe von knapp 1.500 Meter. Die Fahrt dauert 15 Minuten. Die Bahn ist ganzjährig in Betrieb. In unmittelbarer Nähe zur Bergstation liegen der Berggasthof Sonnenalm und die Möslarnalm. Der Weg in’s Tal führt an der Steinlingalm, der Gori Alm und der Schlechtenbergalm vorbei. www.kampenwand.de


Wandern am Chiemsee: Auf dem Kampenwandgipfel

Wandern am Chiemsee: Auf dem Kampenwandgipfel © Chiemsee-Alpenland Tourismus


Rund um das Hochtal Samerberg

Almwanderungen mit Sonntags Frühstücksbuffet Doaglalm: Die Doaglalm liegt im Hochplateau Spatenau auf 980 Höhenmetern. Wegen ihrer hausgemachten Kuchen, der Schmalznudeln und des Streichelzoos ist sie sehr beliebt. Zwischen Mai und August bietet die Alm bei sonnigem Wetter ein Frühstücksbuffet an. Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz Spatenau, von dort dauert die leichte Wanderung etwa 45 Minuten. Im Winterhalbjahr ist die Alm nur an den Wochenenden geöffnet, der Weg ins Tal kann auch mit dem Rodel zurückgelegt werden. Übernachtungen sind auf Anfrage möglich. www.doaglalm.de

Krokusblüte im Blick: Deindlalm: Die ganzjährig geöffnete Deindlalm ist ein leicht erreichbares Wanderziel. Sie liegt auf der Daffnerwaldalm am Fuß des Heubergs auf 1.050 Metern Höhe. An dieser Stelle setzt alljährlich im Frühling die Krokusblüte ein. Die blasslila Blüten bedecken eine Fläche von mehr als 6000 Quadratmetern (ein Fußballfeld ist etwa 7000 Quadratmeter groß). Das Naturschauspiel dauert je nach Witterung ein bis zwei Wochen. Anfragen zur Krokusblüte kann man ab Ende März unter Telefon 08034 907920 an die Tourist Info Nußdorf gestellt werden. Start für die Wanderung auf die Deindlalm ist der Wanderparkplatz Schweibern. Von dort dauert die Wanderung etwa 45 Minuten. www.deindlalm.de

Wanderung Chiemsee

Blick auf den Wendelstein © Chiemsee-Alpenland Tourismus

Blick in den Sonnenuntergang: Wagneralm: Sonne bis zum Moment des Untergangs können Wanderer auf der Wagneralm erleben. Die Alm bietet einen beeindruckenden Ausblick nach Westen in das Rosenheimer Land hinein. Der Aufstieg ist auch mit dem Kinderwagen möglich und dauert vom Wanderparkplatz Bruchfeld eine knappe halbe Stunde. Die Alm ist an Wochenenden und Feiertagen geöffnet, im Winter nur bei schönem Wetter. www.samerberg.de, Almen.

Beliebtester Gipfel Hochries (1.569 Meter): Die Hochries, der „Hausberg“ der Rosenheimer, ist wegen ihres Panoramablicks und der vielfältigen Wandermöglichkeiten sehr beliebt. Der Berg bietet von Grainbach aus leichte bis schwierige Wanderungen und Klettertouren. Die schönste Aussicht in das Rosenheimer Becken, das Inntal und auf den Wendelstein bietet der Weg über die Mittelstation, die Wimmer Almen und die Seiten Almen. Die ganzjährig geöffnete Hochrieshütte liegt in kurzer Entfernung zur Bergstation. Das DAV-Haus verfügt über 43 Übernachtungsplätze in Mehrbettzimmern und Matratzenlagern. Die Hochries ist ein attraktiver Berg auch für Drachenflieger und Paraglider. www.samerberg.de

Im Sommerhalbjahr bringt der Samerberger Wanderbus Gäste vom Bahnhof Rosenheim bis an die Talstation der Hochries. Erwachsene zahlen drei Euro, Familien sechs Euro für die Hin- und Rückfahrt und erhalten bei Vorlage des Bustickets an der Hochriesbahn eine Ermäßigung von zwei Euro (Stand 11/2013). Gäste, die eine gültige Gästekarte der Gemeinden Bad Aibling oder Bad Feilnbach vorweisen können, fahren kostenlos.

Bergbahn Hochriesbahn: Die Talstation der Hochriesbahn steht in Grainbach auf einer Höhe von 715 Metern. Die Fahrt im Sessellift dauert zwölf Minuten und endet an der Mittelstation auf 916 Metern. Dort liegen die beiden Almen Kräuterhexe und Käser Alm. Die Weiterfahrt in der Kabinenbahn auf den Hochriesgipfel dauert zehn Minuten und bringt die Besucher auf eine Höhe von 1.542 Metern. Die Bahnen verkehren ganzjährig. www.hochriesbahn.de

Wandern am Chiemsee: Auf dem Kampenwandgipfel

Wandern am Chiemsee: Auf dem Kampenwandgipfel © Chiemsee-Alpenland Tourismus

Weitere Gipfel im Chiemsee Alpenland: Zinnenberg, 1.565 Meter Feichteck, 1.515 Meter Predigtstuhl, 1.494 Meter Laubenstein, 1.350 Meter

Rund um den Wendelstein – Mangfallgebirge

Almwanderungen Hüttengaudi: Mitteralm am Wendelstein – die Mitteralm liegt nahe an der Mittelstation der Wendelstein- Zahnradbahn auf 1.200 Metern Höhe. Der Aufstieg von Brannenburg dauert eineinhalb Stunden. Das ganzjährig geöffnete DAV-Haus bietet 55 Schlafplätze in Zimmern und Lagern. Fünfmal im Jahr veranstaltet die Mitteralm eine „Hüttengaudi“ mit bayerischer Musik und deftigem Bergbuf- fet. Die Veranstaltungen sind auf der Seite der Wendelsteinbahn online. buchbar. www.wendelsteinbahn.de

Wie gemalt – die Schubräualm: Bergläufer treffen sich jedes Jahr im Sommer zum Almberglauf auf die Schuhbräu Alm im Mangfallgebirge. Die Alm, deren Optik an Johanna Spyris „Heidi“ denken lässt, liegt malerisch auf 1.157 Metern Höhe. Der Aufstieg von Brannenburg dauert zu Fuß etwa eineinhalb, von Bad Feilnbach aus eineinviertel Stunden. Die Alm ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt der Mountainbiker. Sie bietet 19 almtypische Schlafplätze. www.schuhbräu-alm.de

Durchs Jenbachparadies: Wirtsalm Der etwa einstündige Weg zu der auf 891 Metern gelegenen Wirtsalm verläuft durch das „Jenbachparadies“. Sie ist von Mai bis Oktober almüblich bewirtschaftet. Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Ende der Straße, die von Bad Feilnbach aus ins Jenbachtal führt. Ein weites Stück des Weges folgt dem idyllischen Jenbachsteig direkt am Wasser. Auf der Strecke liegen mehrere Wasserfälle und ein altes Wehr. Die Alm ist auch mit dem Kinderwagen erreichbar; in diesem Fall empfiehlt sich anstelle des Steigs die Forststraße. www.bad-feilnbach.de

Beliebtester Gipfel Wendelstein: Das markante Profil des 1.838 Meter hohen Wendelstein ist weithin sichtbar. Obwohl die große Zahl der Besucher nicht zu Fuß, sondern mit der Bahn auf dem Gipfelplateau ankommt, ist er ein attraktives Wandergebiet. Der abwechslungsreiche Aufstieg von Brannenburg aus dauert rund vier Stunden. Start der Tour ist am Wanderparkplatz im Ortsteil St. Margarethen. Auf dem Wendelstein warten ein beeindruckender Rundum-Weitblick, Geo-Gipfelpark, Deutschlands höchstgelegene Schauhöhle, Ausstellung und Panorama-Restaurant. Das Wendelsteinkirchlein ist Deutschlands höchstgelegene Kirche mit im Sommerhalbjahr wöchentlichen Gottesdiensten am Sonntag um elf Uhr. www.wendelsteinbahn.de

Bergbahn Wendelsteinbahn Seit mehr als 100 Jahren bringt die Wendelstein-Zahnradbahn Besucher bis auf eine Höhe von 1.731 Metern, rund 100 Meter unterhalb des Gipfels. Sie war bei ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1912 die erste deutsche Hochgebirgsbahn und gilt noch heute als technische Pionierleistung. Von Brannenburg dauert die Auffahrt 30 Minuten. Bahnsteige, Bahn, Restaurant und Gipfelplateau sind uneingeschränkt für Rollstuhlfahrer zugänglich. Auf der gegenüberliegenden Seite bringt von Bayrischzell aus eine Kabinenseilbahn die Gäste auf den Gipfel. www.wendelsteinbahn.de

 

Der Brünnstein im Wendelsteingebirge

Der Brünnstein im Wendelsteingebirge © Chiemsee-Alpenland Tourismus

Rund um Hocheck und Sudelfeld am Kaisergebirge

Almwanderungen Für Familien: Schopperalm Die kurze Downhillstrecke für Bobbycars ist bei kleinen Besuchern der Schopperalm ebenso beliebt wie der schattige Wasserspielplatz. Die Alm liegt auf 610 Metern Höhe und ist von Mai bis Ende September almüblich bewirtschaftet. Der Weg startet in Kiefersfelden am Wasserrad und führt durch die wildromantische Gießenbachklamm. Diese ist für Kinderwägen nicht geeignet. Alternativ ist der Aufstieg über die Forststraße möglich. www.schopper-alm.de

Zum Übernachten: Brünnsteinhaus An der Ostflanke des Brünnsteins gelegen, bietet das DAV-Haus Verpflegung und Unterkunft während des ganzen Jahres; im Winterhalbjahr au- ßerhalb der Ferien von Freitag bis Sonntag. Wanderer finden 40 Lagerplätze und 14 Betten vor. Das Brünnsteinhaus liegt auf 1.360 Metern Höhe. Im Winter ist die Strecke nach Rechenau eine beliebte Naturrodel- bahn. www.bruennsteinhaus.de

Bei der Erlebnisbäuerin: Schweinsteigeralm Die Schweinsteigeralm liegt auf den Hügeln des Wildalpjochs nahe Oberaudorf. Bei dem Angebot „Käsen auf der Alm“ holt die Erlebnisbäuerin Kathi Kern die Teilnehmer am Parkplatz ab und begleitet sie zu der auf 1.160 Metern gelegenen Alm. Die Sennerin gewährt Einblicke in die traditionelle Almwirtschaft, führt die Besucher zu Plätzen, wo Almkräuter wachsen und stellt mit ihnen Käse her. Eine Brotzeit mit Produkten aus der Almwirtschaft bildet den Abschluss des Angebots, das es im Som- merhalbjahr zu festen Terminen gibt, sowie für Gruppen auf Anfrage. Die Alm ist bis auf dieses Angebot nicht bewirtschaftet. www.oberaudorf.de

Beliebtester Gipfel Brünnstein Mit einer kleinen Kapelle auf dem 1.619 Meter hohen Ostgipfel ist der Brünnstein einer der meistbesuchten Gipfel der Region. Im Winter ist vor allem der westlich gelegene Nebengipfel Brünnsteinschanze mit 1.547 Metern bei Skitouren- und Schneeschuhgehern beliebt. Der Berg ist von verschiedenen Startpunkten in Oberaudorf und Kiefersfelden aus begeh- bar. Die Gehzeit beträgt etwa zweieinhalb bis drei Stunden. Das letzte seilversicherte Stück ist steil, felsig und anspruchsvoll. www.oberaudorf.de

Chiemsee Wander Berge

Chiemsee Wander Berge: Kaiser Reich Sudelfeld © Chiemsee-Alpenland Tourismus

Mehrtägige Hüttenwanderungen im Chiemsee Alpenland

Vier-Tages-Hüttenwanderung: Chiemgautour Die Riesenhütte (1.346 Meter), in kurzer Entfernung vom Hochriesgipfel gelegen, ist die erste Station der „Chiemgautour“. Bei der viertägigen Höhenwanderung können Wanderer das Gebiet zwischen Kampenwand und Hochries erkunden und auf drei verschiedenen Hütten übernachten. Die einzelnen Etappen sind zwischen drei und fünf Stunden lang. Von der Riesenhütte führt der Weg weiter zum Spitzsteinhaus, am dritten Tag zur Priener Hütte und weiter zur Kampenwand. Der Weg führt durch Almwiesen vorbei an zahlreichen bewirtschafteten Almen. Der Abstieg kann auch mit der Kampenwandbahn erfolgen.

Zwei-Tages-Hüttenwanderung: Brünnstein Das Brünnsteinhaus auf 1.360 Metern ist der Stützpunkt der Tour auf den Brünnstein. Es liegt an der Ostflanke des Brünnsteins. Der 13 Kilometer lange Weg führt von Kiefersfelden entlang Kieferbach und Gießenbachklamm. Am nächsten Morgen geht es über einen Klettersteig auf den Brünnsteingipfel, wobei ein großer Teil des Gepäcks in der Hütte bleiben kann. Erst am Nachmittag erfolgt der Abstieg nach Oberaudorf. Der Weg ist rund acht Kilometer lang, die Gehzeit beträgt rund vier Stunden. Sowohl beim Aufstieg von Kiefersfelden als auch beim Abstieg nach Oberaudorf passieren die Wanderer bewirtschaftete Almen oder Berggasthöfe, die sich für eine Pause und Einkehr eignen.

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