Estergebirge und Weilheimer Hütte Krottenkopf

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Wandern Walchensee in Estergebirge: Krottenkopf, Simesberg und Hohen Kisten

Wandern Walchensee in Estergebirge: Krottenkopf, Simesberg und Hohen Kisten

Das Estergebirge und die Weilheimer Hütte Krottenkopf

Wandern Walchensee und im Estergebirge: Ein Überblick

In unmittelbarer Nähe zur Bundesrepublik finden sich viele spannende Urlaubsregionen, die den Südseestränden in weiter Ferne auf jeden Fall das Wasser reichen können. Dies ist zumindest bei all denjenigen der Fall, die das Berg-Panorama klar bevorzugen. Unter anderem kann sich hier beispielsweise für das Estergebirge entschieden werden. Wer an dieser Stelle einige weitere Informationen zu dieser Region in Erfahrung bringen möchte, was unter anderem auch auf die hier anzutreffenden Berge wie die Hohe Kisten zutrifft, der sollte sich nun den nachfolgenden Abschnitten annehmen.

Estergebirge: Die Gipfel

Das Estergebirge selbst ist in den Bayerischen Alpen zwischen Loisach- und Isartal anzutreffen. Aufgrund dessen handelt es sich hierbei um ein nicht unwesentlichen Teil der Nördlichen Kalkalpen, die sich hervorragend für den aktiven Urlaub anbieten. Die Auswahl an Bergen ist hier beachtlich. So sind an dieser Stelle zum Beispiel der Simetsberg mit stolzen 1.836 Metern zu nennen. Direkt danach sind der Neuglägerkopf mit 1.491 Metern sowie die Kesselköpfe mit 1.594 Metern sehr interessant und bieten sich für ausgedehnte Touren in besonderem Maß an. Aber auch die Hohe Kisten mit ihren stolzen 1.922 Metern muss hier genannt werden, was ohne Zweifel den höchsten Gipfel in der Region darstellt. Wer sich auf Wanderschaft begeben möchte, sollte der Weilheimer Hütte Krottenkopf unbedingt einen Besuch abstatten.

Charakterlich und vom Landschaftsbild ähnelt das ähnelt das Estergebirge den Ammergauer Alpen, die sich weite westlich des Loisachtals befinden. Am Ende der A95, von München kommend, baut sich das Estergebirge als eine breite, dunkle Kalkmauer auf, die wenig Hoffnung auf schöne Bergwanderung und einfache Bergtouren aufkommen lässt. Allerdings gibt es zahlreiche Durchstiege, die man auf den ersten Blick nicht erkennen mag. Ganz anders ist der Charakter im Süden es Estergebirge, der hier deutlich flacher und weniger steil aufgebaut sind.

Das Estergebirge machen vielleicht nicht mit seinen einzelnen Gipfeln und Berge aus, sondern die Möglichkeit, den gesamten Gebirgszug zu durchwandern und gleich mehrer Gipfel in das Gipfelbuch eintragen zu können. Für diejenigen, die sich für gegen Gipfelanstiege entscheiden, gibt es unterhalb des Krottenkopf mit der Weilheimer Hütte Krottenkopf eine gemütliche Berghütte, die man über eine Tagestour als Jausenstation oder für eine 2-Tagestour als Übernachtungsmöglichkeit einplanen kann.

Im Nordosten, am Walchensee, etwas abgesetzt von der Kette, die von Garmisch nach Nordosten zieht, findet sich der Simetsberg (1836 Meter). Er steht etwas abseits der anderen Gipfel im Estergebirge bietet aber eine schöne Aussicht auf den gesamten Gebirgszug. Aber wer Touren zum Thema „Wandern Walchensee“ sucht, wird das Estergebirge mit seinen Gipfeln sicher in betracht ziehen.

Im Winter sind die Gipfel des Estergebirges für Schneeschuh oder Skitouren ein beliebtes Terrain. Einfach zu besteigen und mit dem Simetsberg ein fast lawinensicherer Berg. Lang und anstrengend ist dagegen die Wintertour mit Schneeschuhen von Klais auf den Krottenkopf.

Warum ist die Region für Mountainbike- und Wandertouren derart reizvoll?

Das Estergebirge bietet jede Menge spannender Highlights für Mountainbike- und Wander-Freunde. In diesem Zusammenhang ist es nicht zuletzt die große Anzahl an Bergen, wovon vorab nur einige wenige genannt wurden, die dafür sorgt, dass von Anfängern bis hin zu wahren Profis in ihrem Sport ausnahmslos jeder zu 100 Prozent auf seine Kosten kommen wird. Gerade die Hohe Kisten wird in vielen ambitionierten Sportlern den Ehrgeiz wecken und einen Aufstieg unausweichlich erscheinen lassen. Wer zu der ein oder anderen Wanderung in eben diesem Gebiet aufbrechen möchte, der kann sich bei einer seiner Touren absolut sicher sein, nicht auf das leibliche Wohl verzichten zu müssen. Ermöglicht wird selbiges in der so genannten Weilheimer Hütte Krottenkopf, die unmittelbar im Estergebirge an einem zentralen Punkt anzutreffen ist. Aufgrund der gerade zur Ferienzeit doch recht hohen Nachfrage ist es allerdings anzuraten, sich vorab eine Reservierung zu sichern, um dann beim Ankommen an der Hütte keine böse Überraschung erleben zu müssen. Hierbei handelt es sich natürlich nur um ein Highlight von vielen, die den aktiven Urlauber im Estergebirge erwarten.

Wandern im Estergebirge in den Bayerischen Alpen

Wandern im Estergebirge in den Bayerischen Alpen

Weilheimer Hütte Krottenkopf

Die Weilheimer Hütte (auch als Krottenkopf-Hütte bezeichnet) liegt auf 1955 Meter Höhe im Estergebirge in den Bayerischen Voralpen unterhalb des Krottenkopf. Die Hütte wird von der Sektion Weilheim im DAV bewirtschaftet und ist Stützpunkt für zahlreiche Touren in der Region sowohl im Sommer als auch im Winter.

Im Jahre 1883 erbaute die Sektion Weilheim-Murnau die Hütte unterhalb des Gipfels, die aber im darauffolgenden Jahr im Winter bereits wieder zerstört wurde. Eine neue, an einer günstigeren Stelle erbaute Hütte wurde am 5. Juli 1884 eröffnet, die heutige Weilheimer Hütte

Die Weilheimer Hütte Krottenkopf ist zugleich die höchst gelegene Hütte der Bayerischen Voralpen. Leider sind die Zustiege recht lang und verlangen eine gute Grundkondition. Die beliebtesten Gipfel, die sich von der „Weilheimer Hütte Krottenkopf“ besteigen lassen, sind der Krottenkopf selbst, der Bischof, Hoher Kisten und Hohem Fricken.

Wandern Walchensee

Der Walchensee ist einer der tiefsten und größten Alpenseen Deutschlands, etwa 75 Kilometer südlich von München inmitten der Bayerischen Voralpen. Im Osten und Süden grenzt er mit seinem Ufer an die Gemeinde Jachenau.

Der See liegt auf einer Höhe von 802 Meter über Seehöhe und liegt wunderschön durch Berge und Wälder umrahmt. Wer Touren zum Thema „Wandern Walchensee“ sucht, findet einen Klassiker der Münchener Hausberge mit der Besteigung der Herzogstand-Heimgartengruppe auf  1.790 Meter. Schöne Wanderungen gibt es auch in das Tal der Eschenlaine und auf den einfach zu besteigenden Simetsberg, der zu den Ausläufern des Estergebirges gehört. Im Süden des Sees trennt der lange Rücken des Altlachberges mit dem Altlacher Hochkopf (1.326 m) als höchste Erhebung den Walchensee vom Tal der Isar. Am östlichen Ufer beginnt die Jachenau, ein lang gezogenes Tal, das Richtung Lenggries führt. Im Nordosten schließt der Jochberg den Talkessel, auf den man eine schöne Mountainbike Tour oder Wanderung starten kann.

Fazit: Estergebirge und Wandern Walchensee

Das Estergebirge mag von seiner Nordseite her imposant und wenig geeignet für Genusswanderungen erscheinen, nähert man sich von Süden oder durch einen der Durchsteige, beispielsweise ab Eschenlohe durch das Eschenlainetal, dann findet man schöne Gipfeltouren vor, die eine Durchschreitung mit und ohne Übernachtung auf der schön gelegenen Weilheimer Hütte Krottenkopf ermöglichen. Auch Touren zum Thema „Wandern Walchensee“ führen ins Estergebirge, dann mit deutlich seichteren Anstiegen.

Tipp: Das Estergebirge und seine Gipfel ist ideal für Bergwanderungen aus München kommend – in circa 60 Minuten erreicht man mit Eschenlohe einen Einstieg, beispielsweise mit der Bergwanderung zur Hohen Kisten.

 Video Estergebirge

Bilder Estergebirge

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Das Estergebirge gehört zu den Bayerischen Voralpen. Es wird im Westen vom Loisachtal, im Norden vom Eschenlainetal, im Osten vom Talabschnitt zwischen Einsiedl am Walchensee und Wallgau sowie im Süden von der Linie Garmisch-Partenkirchen - Krün begrenzt. Die Anstiege zu den höchsten Erhebungen sind relativ lang. Dies gilt vor allem für Ausgangsorte im Loisachtal oder von Krün/Wallgau. Einzig derSimetsberg und der Wank sind etwas schneller zu erreichen (von der Seilbahn ganz abgesehen). Das Estergebirge ist daher relativ ruhig. Vor allem Kareck und Oberer Rißkopf werden wenig besucht und auch der Simetsberg ist nicht allzu überlaufen.

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