Sizilien Urlaub: Wandern und Biken am Ätna

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Sizilien Urlaub: Wandern und Mountainbike am Ätna

Sizilien Urlaub: Wandern und Mountainbike am Ätna

Sizilien Urlaub: Wandern und Biken am Ätna

Wandern Sizilien und Mountainbike Silizien statt Liegestuhl und Strandcafé

Sizilien ist die größte Insel im Mittelmeer. Die hügelige sizilianische Landschaft bietet eine große Auswahl an alternativen Entdeckungsrouten. Der sportliche Urlauber erlebt dabei einen Mix aus Natur, Tradition und Geschichte. Ob Wandern Sizilien oder Mountainbike Sizilien, jeder sollte die Regionalparks mit ihren Naturschutzgebieten besuchen, etwa den des Ätna, der Nebrodi oder der Madonie.

Die Insel mit der dreieckigen Form liegt mitten im Mittelmeer vor der Spitze des italienischen Stiefels. Ihre Nordküste ist dem Tyrrhenischen Meer und Italien zugewandt, die Ostküste zum Ionischen Meer und nach Griechenland ausgerichtet, während die südwestliche Küste Richtung Tunesien liegt. Von Afrika trennt die Südwestküste nur die Straße von Sizilien, von Italien die Insel die Straße von Messina. Also Wasser, soweit das Auge reicht. Und für den Weitblick sorgen die Berge, vornehmlich die Vulkane, allen voran der mehr 3.345 Meter hohe Ätna, aber auch Vulcano und Stromboli, die zu den Liparischen Inseln nordöstlich von Sizilien gehören. Alle drei Vulkane sind noch aktiv, wobei der Ätna mit seinem europäischen Spitzenrang in Größe und Aktivität die anderen hinter sich lässt. Die Ehre, namentlicher Urvater aller Vulkane zu sein, gebührt aber der Insel Vulcano, bekannt als Schmiedewerkstatt des römischen Gottes Vulcanus.
Die Liparischen Inseln können von Sizilien aus erreicht werden, aber auch von Neapel aus fahren Schiffe, so dass sich ein Sizilien-Urlaub mit einem Insel-Hopping und der abschließenden Überfahrt nach Neapel beenden lässt. Nicht nur Touristen genießen Sizilien als Reiseziel, sondern auch Zugvögel, die entweder hier überwintern oder sich für den Weiterflug nach Afrika ausruhen.

Urlaub Sizilien heißt auch Urlaub auf der Sonneninsel: Sizilien hat ein mediterranes Klima. Die Südküste kann im Sommer durch den Schirokko, der aus der Sahara herüberweht, mit mehr als 40 Grad Celsius richtig heiß werden. Doch auch bei solchen Temperaturspitzen hat Sizilien in seinen Höhenlagen über 2.000 Meter einen echten Winter mit Eis und Schnee. Und während es in den Sommermonaten so gut wie nie regnet, muss der Urlauber zwischen Oktober und Februar mit Niederschlägen rechnen. Dass Sizilien nur wenig Wald hat, liegt aber nicht am Klima und Trockenheit, sondern daran, dass es in früheren Jahrhunderten für den Schiffsbau abgeholzt worden ist. Doch Blumen, Kräuter, Wein und Oliven, ja auch Bananen und Zitrusfrüchte gedeihen prächtig auf Sizilien. Und wer Gemüse liebt kommt an den Hängen des Ätna und im Tiefland auf seine kulinarischen Kosten, besonders bei Paprika, Auberginen und Tomaten.
Der fehlende Wald zeigt es schon an: Sizilien war Zeit seiner Geschichte in Mittelpunkt der Seefahrt, verband Afrika mit Europa und ging durch viele Erobererhände. Das prägte Land, Kultur und Menschen. Das zeigt sich auch in der Architektur. Hier weist Sizilien eine beeindruckende, einmalige Mischung auf von antiken Baustilen über Bauwerke der Araber, Normannen, Staufer und im Stil des Sizilianischen Barocks. Die Hauptstadt Siziliens – Palermo – wurde von den Phöniziern gegründet und erwies sich im Ersten Punischen Krieg für die Karthager als strategisch wichtiger Standort. Aufschwung brachte der Stadt ab dem 11. Jahrhundert die Normannische Herrschaft und im 13. Jahrhundert Friedrich II. Berühmt wurde Palermo durch seine üppige Vegetation.

Wandern Sizilien: Die Landschaft erkunden

Die Insel ist geprägt vom mediterranen Klima, von den zarten Orangen- und Mandelblüten, den traumhaften Stränden und den grünen Landschaften. Hier scheint fast immer die Sonne, was geradezu einlädt, sich sportlich zu betätigen. Die nordöstliche Küste ist ohne Zweifel die schönste Ferienregion. Bewaldete Berghänge und schroffe Felsen wechseln sich mit traumhaften Stränden und wunderschönen Buchten ab und die Peloritani-Berge ziehen sich bis an zum klaren Meer hinab. Für einen reinen Strand- oder Hotelurlaub ist die Insel viel zu schade. Gerade beim Wandern Sizilien und Mountainbike Sizilien kann man die Insel in ihrer ganzen Schönheit kennenlernen. So laden beispielsweise der Naturpark der Madonie, der Naturpark des Ätna und die Gegend Nebrodi zu schönen Touren ein. Diese Gebiete zählen zu den sehr weitläufigen und besonders reizvollen.

Mountainbike Sizilien: Schöne Touren für jeden Anspruch

Ein Netz aus 75 Radtouren macht ein individuelles „beradeln“ der Insel für Mountainbiker möglich. Viele einsame Passstraßen mit ihren zahllosen Serpentinen und langen Anstiegen können gut miteinander kombiniert werden. Das schöne dabei ist die Tatsache, dass viele Passstraßen kaum von Fahrzeugen befahren werden. Viele Etappen werden auch in geführten Gruppen angeboten. Und wer nicht so viele Menschen um sich herum mag, nimmt sich einen Radführer. Die Insel per Rad zu erkunden ist ein einmaliges Erlebnis. Aber auch Wanderer kommen dank der schönen, gepflegten Wanderwege voll auf ihre Kosten. Im Ätna-Gebiet zählen eine asphaltierte Höhenstraße und auch die Vulkanumrundung mit ihren moderaten Steigungen zu den Eldorados für Mountainbiker. Ein guter Ausgangspunkt für diese Tour ist das Städtchen Cefalu. Unmittelbar vom Sandstrand aus steigt das Madonie-Gebirgsmassiv auf 1.900 Höhenmeter an. Dieses mediterrane Gebiet ist ein Traum für jeden Wanderer und Mountainbiker. Traumhafte Ausblicke auf das Meer und urige Dörfer laden zum kurzen Verweilen ein.

Freeride auf Sizilien? Besser als gedacht

Freeride auf Sizilien? Besser als gedacht

Freeride Madonie für noch mehr Spaß

Vom Rifugio Crispi aus haben ein paar Biker in Castelbuono tolle Freeride- und Downhill-Trails angelegt. Zum Teil mit North-Shore und teilweise ist das Geländer ohnehin schon so gut verblockt, dass so richtig hinuntergerockt werden kann. Ebenso wie die Parco delle Madonie gehört auch der Nebroi Naturpark zum sizilianischen Apenin. Dieser verläuft parallel zur sizilianischen Nordküste.  Durch dichte Eichenwälder auf schattigen Forststraßen und über tolle Trails mit Blick auf den Ätna und die Liparischen Inseln wird Mountainbike Sizilien zum Erlebnis. Überall sind erfrischende Bäche und Rastplätze an Gebirgsseen vorhanden. Der stark bewaldete und sanfte Gebirgszug ist wie für das Mountainbike geschaffen. Der Parco lo Zingaro zählt zu den schönsten Naturparks auf der Insel. Leider darf dieser mit dem Mountainbike nicht befahren werden, hier finden Wanderer ihr bevorzugtes Gebiet. Dafür werden die Biker bei der Tour rund um den Monte Monaco wieder mehr als entschädigt.

Fazit: Wandern und Mountainbike Sizilien

War Sizilien früher bei Reisenden eher weniger oder nur für den Badeurlaub bekannt, erlebt es in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung im Bereich Touristik. Überall auf der Insel finden naturliebende Wanderer und Mountainbiker ihre perfekte Tour. Und auch die Liparischen Inseln macht Wandern Sizilien rund um die Vulkane zu einem Erlebnis und Naturschauspiel.

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Sizilien Urlaub geplant? Sizilien ist die größte Insel Italiens. Sie ist durch die Straße von Messina vom Festland getrennt und wird vom Ionischen, vom Tyrrhenischen und dem Mittelmeer umspült. Eine der Perlen Süditaliens, die es zu entdecken und zu erleben gilt, durch das vielfältige Angebot an Reiserouten, auf denen man ganz nach Lust und Laune die Natur, Geschichte und Tradition der Insel kennen lernen kann. Sizilien ist mit allen Vorzügen der Natur gesegnet: es gibt Berge, Hügel und vor allem das Meer, das mit seinen unglaublichen Farben, seinen klaren Fluten und seinem herrlichen Meeresgrund, Sizilien zu einer der schönsten Inseln der Erde macht. Das Mittelmeer bietet in dieser Region einzigartige Landschaften, Dufte und kulinarische Erfahrungen, die nur eine unberührte Natur schenken kann. Allein die kleinen vorgelagerten Liparischen, Ägadischen und Pelagischen Inseln sowie Pantelleria und Ustica, die von der Schönheit ihrer Landschaft und deren besonderen Natur, Tradition, Kunst und Geschichte gekennzeichnet sind. Und vergessen wir nicht die eindrucksvollen Vulkane, die zum Teil noch Aktiv sind, wie z.B. der Etna und der Stromboli. Der Zauber wird außerdem durch zahlreiche archäologische Funde bereichert, die vom antiken Ursprung Trinakrias (so der alte Name Siziliens) zeugen sowie durch die vielen Monumenten, die von einer Kunst und Kultur zeugen, die isch im Laufe der Jahrhunderte formen entwickelt hat.

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