Ammergauer Alpen: Bergwanderung auf die Weitalpspitze

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Traumhafte Aussicht im Spätherbst von der Weitalpspitz

Traumhafte Aussicht im Spätherbst von der Weitalpspitze

Wandern Tirol: Auf einem einsamen Steig zur Weitalpspitze

Überschreitung oder einfache Gipfelbesteigung: Die traumhafte Aussicht über die Voralpen von der Weitalpspitze

Aufstieg über einen einsamen Steig mit kleinem Gipfelkreuz auf der Weitalpspitz (1.870 m), traumhafte Aussicht auf viele Gipfel der Ammergauer Alpen und, wer mag, eine perfekte Rundtour über die Ammergauer Hochplatte. Wer noch einsame Gipfel in den Voralpen sucht, der lässt den oft überfüllten Wanderparkplatz am Fuße der Scheinbergspitze einfach liegen und biegt gut 500 Meter weiter auf eine Einbuchtung an der Ammerwaldhütte ab und begibt sich auf den nicht ausgeschilderten Aufstieg zur Weitalpsitze. Für Skitourengeher ist der Gipfel ebenfalls ein Tipp, auch wenn der nebenan liegende Bergrücken der Scheinbergspitze hier wieder mal mehr Wanderer anzieht. Wir haben die einfache Bergwanderung im Spätherbst 2013 gemacht und sind bei Traumwetter auf den manchmal etwas vergessenen Gipfel gestiegen. Die Weitalpspitz in den Ammergauer Alpen ist in jeder Hinsicht ein kleiner Geheimtipp für Wandern in Bayern.

Charakter:

Wer die gesamte Rundwanderung über die Hochplatte gehen möchte, sollte etwas mehr Zeit mitbringen (circa 7 Stunden). Der Aufstieg auf die Weitalpspitz ist in gut 4 Stunden in beide Richtung gehbar aber nicht nur im Herbst ein guter: südseitig, unschwierig und nicht zu lang. Die Alternative, die Überschreitung ist etwas alpiner, aber auch nicht wirklich schwierig. Die gesamte Tour ist recht einsam, da die Strecke größtenteils nicht beschildert und nur spärlich markiert ist (roter Punkt).

Tour:

Vom Parkplatz  der Forststraße bis zur ersten markanten Linkskehre folgen, kurz danach rechts auf einen Pfad abbiegen (roter Pfeil), der steil in den Berg hineinführt. Ab hier schlängelt sich ein Steig in gut 1,5 Stunden bis zur Weitalm hinauf – ein idealer Rastpunkt vor dem Anstieg bis zum Gipfel, der ab hier in gut 20 Minuten erreichbar ist. Die letzten Abschnitt der Tour steigt man etwas steiler auf einem Latschenrücken, links von einer Abbruchkante empor. Hier ist etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Vom Gipfelkreuz hat man einen wunderschönen Ausblick über einen kleinen Ausschnitt der Zugspitze, die gegenüberliegende Kreuzspitze und die gesamte Hochplatte. Wer mag, kann die Tour über den nach Norden führenden Grat fortsetzen.

Alternative: Durchschreitung der Weitalpspitze und Abstieg über das Weitalpjoch

Den Gipfel in nördliche Richtung überschreiten, dabei etwas links  des Grates halten. Der Abstieg geht nun über ein paar Kehren und ist schwer zu finden. Wer in den einem Latschenhain landet, ist falsch! Nach kurzer Zeit wechselt man in die Ostflanke, (im Abstiegssinn rechts) um ein Köpferl zu umgehen, und quert im Prinzip unschwierig zum Weitalpjoch. Die Passage ist schneefrei einfach zu begehen, bei Schnee mit Vorsicht zu genießen. Vom Joch geht es dann auf gut markiertem Pfad durchs Roggental zur Ammerwaldalm und auf der Straße circa 1Kilometer  zum Parkplatz.

Ankunft:

Wanderparkplatz Nahe der Ammerwaldhütte.

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