Mont Blanc Berg: Gipfel der Alpen

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Mont Blanc Berg – auf den Gipfel der Alpen

Hochgebirgstour auf den Mont Blanc Berg

Mont Blanc Berg: Allgemeines

Der Mont Blanc Berg ist der höchste Gipfel der Alpen und der zweithöchste Berg Europas. Sein Normalweg führt über die Westseite auf den vergletscherten Gipfel. Für die Besteigung des Mont Blanc Berg ist ein gewisses bergsteigerisches Können und eine entsprechende Kondition notwendig, denn am Gipfeltag ist mit einer Gesamtgehzeit von rund 12 Stunden zu rechnen.

Mont Blanc Berg: Was sollte man bei der Besteigung noch beachten?

Die Besteigung des „Mont Blanc Berg“ ist für Anfänger nicht geeignet. Aufgrund der Höhe ist eine entsprechende Höhenanpassung vorab notwendig. Professionelle Bergschulen bieten entsprechende Akklimatisierungswochen oft als Paket an. Kälte und starker Wind können die Besteigung erschweren oder sogar unmöglich machen. Die Temperaturunterschiede sind teilweise extrem: Im Tal von Chamonix können im Sommer bis zu 30° C sein, am Mont Blanc-Gipfel, auf nahezu 5000 m Höhe, bei Wind bis zu -15° C oder weniger. Bei aller Vorsicht und Umsichtigkeit besteht immer ein gewisses bergsteigerisches Risiko wie Steinschlag, Eisschlag, Wettersturz, Kälte oder Sturm.

Mont Blanc Berg: Voraussetzungen “Anspruchsvolle Hochtouren”

Allgemeines: Tourenerfahrung auf Hochtouren wird vorausgesetzt. Kondition: Die Aufstiege mit bis zu 1600 Höhenmeter dauern 5-7 Stunden, hinzu kommt der Abstieg. Technik: Gletschertouren, sicheres Steigeisengehen im Firn und Eis (Vertikal- und Frontalzackentechnik bis ca. 50 Grad), Klettern im 2.-3. Grad im Aufstieg und im Abstieg. Empfohlene Ausbildungskurse: Grundkurs Eis oder Viertausendertraining.

 

Mont Blanc Berg: Atemberaubendes Bergmassiv

Mont Blanc Berg: Atemberaubendes Bergmassiv


Mont Blanc Besteigung: Routenbeschreibung Normalweg

Der Normalweg ist, wenn man ihn denn überhaupt als ’normal‘ bezeichnen darf, der leichteste und technisch einfachste Weg auf den Mont Blanc.

Talort: Chamonix 1.040 Meter
Ausgangsort:

Le Houches, ungefähr zehn Minuten Fahrtzeit von Chamonix

Aufstieg:
Seilbahn von Le Houches, weiter mit der Zahnradbahn zum Ausgangspunkt Le Nid d´Aigle (2372 Meter). Aufstieg zur Goûter Hütte (3817 Meter, ca. 4,5 Std.). Unterhalb der Goûter Hütte quert man eine sehr gefährliche Rinne, die oft von Steinschlag bedroht ist. Der weitere Aufstieg zur Hütte führt über einen bezeichneten Steig der teilweise mit Stahlseilen ausgestattet ist. Für den Hüttenaufstieg sollte man unbedingt einen Helm tragen.

Früh morgens beginnt der Gletscheraufstieg von der Hütte über den Dôme du Gôuter (4304 Meter) und folgt weiter bis zur Notunterkunft Vallot (4362 Meter, Notruftelefon). Ab der Biwakschachtel Vallot folgt der Weg über den ausgesetzten Bossesgrat zum Gipfel auf 4807 Metern Höhe, in etwa fünf bis sechs Stunden.

Abstieg:
Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg wie der Aufstieg. Bis zur Zahnradbahn Le Nid d´Aigle ist für den Abstieg eine Gesamtzeit von mindestens sechs Stunden einzuplanen.

Mont Blanc Berg: Der Aufstieg über den Normalweg

Von Les Houches, bei Chamonix, fährt man mit der Kabinenbahn hinauf nach Bellevue auf 1.790 Meter, der Station der Mont Blanc-Zahnradbahn. Dies ist zweifelsohne der angenehmste Part der Besteigung. Natürlich gibt es die Möglichkeit, auch diese circa 600 Höhenmeter selbst zu Fuß zurück zu legen – wenn die Seilbahn den eigenen Bergsteigerprinzipien widerspricht. Von Bellevue steigt man in die Zahnradbahn, die zur derzeitigen Endstation Nid d’Aigle auf 2.372 Meter führt. In der Mittelstation ist aber wegen Bauarbeiten (2012) derzeit Schluss mit bahnfahren – von hier folgt man dem Gleisen der Zahnradbahn entlang bis zur Endstation. Ab dort führt ein problemloser Weg zur Tête Rousse Hütte auf 3.167 Meter – schöne Hütte mit tollem Panoramablick zum übernachten. Die Höhe eignet sich für den Ausgangspunkt für den Aufstieg, zudem ist es sinnvoller, die heikle Querung des „Todes-Couloirs“ in der Früh zu machen. (Aufstiegszeiten: Bellevue-Nid d’Aigle 2 Std.; Nid d’Aigle – Refuge de Tête Rousse ca. 2½ Std.)

Nach dem Frühstück um halb zwei geht’s los! Erst jetzt beginnt das eigentliche Bergsteigen und dieser Abschnitt ist wohl der Heikelste der gesamten Mont Blanc Tour. Zuerst ist die Querung des Grand Couloirzu bewältigen: Fast ununterbrochen donnern hier Steine verschiedener Größe herab und es gibt oft schwere Unfälle (unbedingt Helm aufsetzen!). Danach geht es über eine Felskante steil hoch. In den steilsten und ausgesetztesten Passagen sind immer wieder Stahlseile fixiert, sodass man mit einer Selbstsicherung alleine recht gut voran kommt. Ganz oben, an der Felskante, glitzert das Blech der Goûter Hütte. Die offizielle Kapazität der Hütte ist ca. 120 Plätzen, in der Regel sind es aber noch ein paar mehr Gäste.

Die Windverhältnis beim Aufstieg Richtung Dôme waren nicht gerade ideal – bis zu 50 – 70 Kilometer waren angesagt. Ab dem Dôme du Goûter wird es flacher und zum ersten Mal kann man  die mächtige, eisgepanzerte Kuppe des Mont Blanc erblicken. Kurz nach dem ersten Aufstieg kommt man zum Vallot Biwak auf 4.350 Meter, wo eine letzte Rast sinnvoll ist. Von hier wird die Tour anspruchsvoller: Das Gelände wird steil und man muss immer wieder kurze, teils ausgesetzte Gratpassagen überwinden. Ganz oben, auf der letzten scharfen und luftigen Schneide, kam starker Wind auf, der aber keine Schwierigkeiten bereitete. Oben angekommen, gibt es wegen der Kälte für die Meisten nur ein eiliges „Berg Heil“. Für die Fotografen aber heißt es noch 5-10 Minuten aushalten, ehe dann das faszinierende Schauspiel des Sonnenaufganges vom Dach der Alpen beginnt!

 

 

 

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6 Kommentare

    • Leider nein, das Wetter ist jetzt zu schlecht und die Zwischenhütten haben geschlossen. Man kann in einem Zug hochgehen, aber das ist nur Profis zu empfehlen. Nächstes Jahr wieder. Wenn du eine gute Brrgschulensamt Führer als Tipp brauchst, sag einfach bescheid. Gruss

  1. Hallo Felix,
    herzliche Gratulation zu dieser tollen Leistung. Leider hat es mit unserem Grundkurs Hochtouren nicht so gut geklappt. Ich hoffe aber trotzdem auf ein baldiges wiedersehen in den Bergen der Glocknergruppe. Momentan schneit es hier öfter, es entstehen also ideale „FIRNVERHÄLTNISSE“ und um die Zeit so mitte Oktober werden die Touren dann gluabe ich gut gehen. Zu dieser Zeit zeigt sich der Glockner von seiner Hochalpinen Seite. Solltest du Zeit und Interesse haben melde dich.
    Es würde mich freuen wieder mit dir unterwegs sein zu können.
    mfg Stefan

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